Wie kann man sich das ständige Licht-Anschalten abgewöhnen? Kurz und schmerzvoll sollte es mit dem Lichtschalter von Josselin Zaïgouche aus Paris gehen.


Wie kann man sich das ständige Licht-Anschalten abgewöhnen? Kurz und schmerzvoll sollte es mit dem Lichtschalter von Josselin Zaïgouche aus Paris gehen.


Am 25. Feburar wurde das Planetsolar in der Kieler Bootswerft enthüllt. Als erste vollständig mit Sonnenenergie betriebene Yacht soll die “Planetsolar” 2011 die Welt umrunden. Zunächst beginnt die Fahrt mit einer Werbetour. Im Anschluss startet die Planetsolar mit drei Besatzungsmitgliedern entlang der Äquatorialroute von Ost nach West die Weltumrundung. Mit einer geplanten Durchschnittsgeschwindigkeit von acht Knoten (15 Kilometern in der Stunde) wird die große Rundfahrt ca 140 Tage dauern. Anders als bei bisherigen Sonnenenergie-Projekten kann der Katamaran wohl auch längere Wolkenphasen überbrücken. Ausgestattet ist das Boot mit 470 qm photovoltaischen Modulen. Diese speichern bei schönem Wetter überschüssige Energie in Batterien. So soll das Boot ohne Sonnenstrahlen noch 1.000 Kilometer weiterschippern können.

Oder eher Good Night? Bei dieser Nachttischlampe muss man sich jedenfalls das Licht zum Lesen erst einmal verdienen. Entworfen wurde die Lampe von Gionata Gatto, der auch schon für die UrbanBuds verantwortlich war. Schön ist außerdem, dass der Strom nicht lange gespeichert werden kann und das schwächer werdende Licht einen sanft in den Schlaf schummert.


Von einem Wettbewerb zum nächsten. Seit gestern ist es nämlich wieder soweit. Das öffentliche voting für den Greener Gadgets Design Competition ist eröffnet. Spannende Beiträge sind auch dieses mal dabei, auch wenn es nicht so viele sind wie 2009. Klickt euch am besten durch die Liste und stimmt ab. Die Gewinner werden auf der Greener Gadgets Conference am 25. Februar in New York bekannt gegeben.

Dem ein oder anderen wird es schon bekannt sein: Die Region Picardie und der Freistaat Thüringen Standorte von Herstellern und Verarbeitern von erneuerbarer und nachhaltiger Materialien organisieren einen europäischen Wettbewerb anlässlich des 15 jährigen Jubiläums ihrer bilateralen Zusammenarbeit. Mit diesem Wettbewerb wollen sie ihre Kooperation vertiefen, den Einfluss ihrer Länder in Europa weiterentwickeln sowie ihren Kompetenzen in Forschung und Lehre Ausdruck verleihen.
Zur Teilnahme am Wettbewerb ist die Einreichung eines Entwurfs mit nachwachsenden und ökologischen Materialien aus dem Bereichen Architektur (Gebäude, Gebäudeelemente, Städtebau, Innen-, Landschafts-, Ausstellungsarchitektur und temporäre Architektur) und Design (Industrie-, Produkt-, Objekt-, Transport-, Mode-, Interieur-, Display- und Verpackungs-Design sowie technisches Design) bis zum 18. April 2010 erforderlich.
Die eingereichten Entwürfe sollen technische, kulturelle und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen: Langlebigkeit, Akzeptanz der Nutzer, Komfort und Ästhetik. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Architektur beinhalten Gebäude oder Gebäudeelemente, die eine Einbettung in einen realen baulichen oder auch städtebaulichen Zusammenhang beachten. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Design verbinden kreative, ästhetische und angemessene Materialanwendung mit den Aspekten effizienter Reproduzierbarkeit. Ökologische Materialien leisten durch ihre Konzeption, Produktion, Integration, Anwendung und Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Teilnehmer übermitteln ihre Wettbewerbsbeiträge auf der Website bis zum 18. April 2010.
Auf die Beiträge bin ich schon mehr als gespannt!

Generell lässt sich sagen, dass selber kochen die nachhaltigere Variante zum Fertiggericht ist. Doch wer jetzt denkt Küche ist Küche, der täuscht sich gewaltig. EKOKOOK ist ein Designentwurf von Victor Massip und Laurent Lebot von Faltazi.
Herzstück des Konzepts ist der ausgeklügelte Wasser- und Müllkreislauf. Eingeplant sind zahlreiche Stauräume und ein Auffangbehälter für das Wasser unter der Spüle sowie eine kleine Kompostieranlage die geruchsfrei Küchenabfälle abbaut. Das aufbereitete Wasser kann u.a. für die Spülmaschine und für die Bewässerung der Pflanzen genutzt werden. Zahlreiche Müllbehälter, die in die Ablage integriert sind, erleichtern die Mülltrennung. Für alle, die dem Französisch mächtig sind, gibt es ein anschauliches Video. Alle anderen (ich auch) hören einfach weg und schauen trotzdem!
Am vergangenen Donnerstag fand die Eröffnung der Ausstellung Visual Voltage Amplified statt (hier wurde bereits darüber berichtet). Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der Wanderausstellung Visual Voltage. Erweitert wurde die Ausstellung um Arbeiten deutscher Designer. So z.B. das Screenhaus der Bauhaus-Universität Weimar.
Das Screenhaus ist ein multimedial nutzbares Bauwerk mit der Form eines hyperbolischen Paraboloids. Diese mathematisch definierte, effiziente Schalenform kann aus stabförmigen Elementen zusammengesetzt werden, die gegeneinander verdreht im Raum angeordnet und punktuell verbunden sind. Dadurch wird es möglich, für den Bau der Tragstruktur kostengünstige Holzwerkstoffe, wie zum Beispiel einfache Latten oder in tropischen Gegenden Bambus zu verwenden. Diese linearen Elemente können auch von Nichtfachleuten unter Anleitung in kurzer Zeit montiert und zu einer komplexen Form aufgewertet werden. Die Latten waren leicht zu beschaffen und mussten vor dem Einbau konstruktiv auf die jeweils notwendigen Dimensionen verlängert werden. Die an den Fußpunkten auch bei rein vertikaler Belastung auftretenden horizontalen Auflagerkräfte werden innerhalb der Struktur mithilfe von Seilen kurzgeschlossen. Die benötigte Steifigkeit des Tragwerks wurde innerhalb der Schalenfläche durch Einbau von in Längsrichtung durchlaufenden Seilen erreicht. Am höheren Ende des Tragwerks wurde zur Erhöhung der Quersteifigkeit eine nach dem von Prof. Schlaich entwickelten Speichenradprinzip aufgelöste Scheibe installiert.
Ebenfalls sehr interessant ist die Arbeit unter Strom von Clemens Winkler. Hierbei geht es um die Visualisierung von elektrischem Strom, der bei der Vielzahl von Geräten die uns mittlerweile ständig umgeben, nicht mehr wegzudenken ist. Die Strahlung, die von den Geräten ausgeht, versucht er mit Hilfe von speziellen Fasern zu visualisieren.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.01.10 im im Felleshus der Nordischen Botschaften und ist allemal einen Besuch wert.
Auch wenn das Wetter nicht umbedingt zum Fahrradfahren einlädt, würde die Entscheidung bei dem XYLON-Bike nicht schwer fallen. Ganz auf Metall lässt sich natürlich nicht verzichten, aber allein der Rahmen spart einiges an Stahl oder Aluminium und hat zudem materialbedingte Vorteile wie Torsionssteifheit gepaart mit einem sehr guten Stoßabsortionsverahalten. Alternativ zur Rumflasche könnte ich mir auch ein Lilli Green-Schriftzug-Rahmen vorstellen.
Hier gibt es noch ein kleines Interview zum Xylon.
Die entscheidende Konferenz in Kopenhagen steht vor der Tür. Weihnachten mehr oder weniger auch. Deshalb steht auch in der Kopenhagener Innenstadt ein Weihnachtsbaum dessen Lampen nur leuchten, wenn in die angeschlossenen Pedale getreten wird! Ich hoffe, dass das Zeichen ankommt.
Eine super Zusammenstellung von den unterschiedlichsten Klapprad-Konzepten.
Jedes für sich genial. Und mit Sicherheit ist für jeden das passende dabei!
Es ist ruhig geworden hier bei Lilli Green. Doch das ändert sich hoffentlich bald wieder. Außerdem kann ich eine längere Funkstille der treuen Leserschaft nicht antun, oder?! Seit ein paar Tagen steht auf meinem Schreibtisch eine ausgefallene Uhr (siehe Bild1), aber noch nicht im Shop zu kaufen. Es handelt sich um die “H2O Dosen-Uhr”. Kein Batteriewechseln und kein Aufziehen. Einfach alle paar Wochen das Wasser wechseln, fertig. Ähnliches Prinzip und ebenfalls eine Uhr, kommt bei der Soil Clock zum Einsatz! Diese ist hier im Shop erhältlich jedoch nur in begrenzter Zahl.
Die Uhr wird mittels zweier Kabel, die jeweils in einem Blumentopf stecken, mit Strom versorgt! Wie das Funktioniert? Nun ja,.. ich hoffe das alles richtig verstanden zu haben: Im Grunde ist es die Technik, die auch in einer Batterie steckt. Der ein oder andere Kennt vielleicht die Sache mit der Zitrone?! Zwei verschiedenartige Metalle dienen als Kathode und Anode. Der Stromfluss entsteht durch die Unterschiedlichkeit der beiden Metalle. Zinkatome binden ihre Elektronen weniger fest an sich als Kupferatome, darum gibt das Zink Elektronen an das Kupfer ab. Und dieser Elektronenfluss ist nichts anderes als Strom. Ich hoffe ich habe jetzt keinen Physiker oder Chemiker zur Weißglut gebracht und bitte im Falle dessen um Berichtigung!
Streetart und damit auch Graffiti hat für mich immer etwas mit Widerstand zu tun. Gegen Gesellschaft, Staat, Autorität. Doch ökologisch sind die Farben ja meist nicht. Aber keine Panik! Lilli Green schafft Abhilfe! Jetzt kann Widerstand gegen Klimasünder und Co auf natürliche Weise geleistet werden. Bzw. ist es Jesse Graves der mit seiner ökologischen Stencil-Technik aufgefallen ist. Alleine ist er damit zum Glück nicht mehr. Reverse-Graffiti oder Motive aus Moos wurden bereits mehrfach gesichtet.



Auf er kommenden Tokyo Motor Show präsentiert Nissan eine neue Studie mit dem Namen Land Glider. Neben dem rein elektrischen Antrieb fällt das Konzept durch seine schmale Bauweise und die spezielle Neigetechnik, die an das Kurvenverhalten von Motorrädern angelehnt ist, auf. Platz bietet der Land Glider für zwei Personen, die hintereinander Platz nehmen müssen. Durch die kompakte Bauweise und die Wendigkeit ein ideales Gefährt für Parkplatzmangel in überfüllten Städten.




Puyl ist der Name der Arbeit von Kai Malte Röver aka formpasch. Fahrradlampe und Luftpumpe werden in diesem Konzept auf intelligente Weise vereint. Während dem Pumpen lädt sich die Batterie auf und sorgt so für die Leuchtkraft der LEDs.
Ein fantastisches Konzept, dass zum einen 2 Gegenstände in einem vereint, somit Material spart aber auch die aufgewendete Energie beim Pumpen zusätzlich zum Laden der Akkus verwendet. Perfekt! Leider noch nicht zu Kaufen. Schade!




Philipp Starck ist wohl jedem Design interessierten ein Begriff. Vielen Anderen bestimmt auch. Zwar steht er nicht ausschließlich für nachhaltiges Design, nutzte aber bereits in den 80er Jahren Recycling-Kunsstoff für Stühle und Fernsehgehäuse. Ohne Zweifel ist er der Pop-Star unter den Designern. Aus diesem Grund ist nun in UK auf BBC eine neue TV-Show (was sollte es anderes sein, als eine Casting-Show) gestartet. Nicht umbedingt nachhaltig aber durchaus amüsant den Meister in Aktion zu erleben. Vorsicht, die Sendung dauert 60 Minuten.
Doch bevor sich entspannt zurückgelehnt wird, noch ein lesenswerte Pressemitteilung des Fraunhofer-Institut:
Batterien zum auftanken! Verbesserte Redox-Flow-Batterien für Elektroautos
So! Jetzt aber zu Mr. Starck.
Design for Life from design on Vimeo.
Visual Voltage ist eine “Design and Art perspective from Sweden” die sich aktuell mit Design for Energy Awareness auseinandersetzt. Das gute gleich vorweg: Die Ausstellung kommt auch nach Berlin. 5. November 2009 bis 5. Januar 2010 im ENBW Showroom.
Die Energy AWARE Clock zeigt nicht wie gewohnt die Uhrzeit an sondern den aktuellen Stromverbrauch des Haushaltes. Ähnlich wie bei der Uhr, wenn wir schauen, ob wir zu spät sind, lässt sich hier erkennen, ob der Stromverbrauch ansteigt und ein besseres Bewusstsein schafft.

AWARE Laundry Lamp. Die Lampe mit dem Wäscheständer als Lampenschirm verdeutlicht der Energieverlust durch konventionelle Glühbirnen. Denn ca. 95% der Energie gehen durch Wärme verloren!

via: Tanja – Danke!
E-Bikes waren dieses Jahr der absolute Trend auf der Eurobike in Friedrichshafen. Somit liegt es nahe, dass der Gewinner des Eurobike Award ebenfalls ein E-Bike ist. Doch nicht irgendeins. Sehr leichte Bauweise, zahlreiche technische Raffinessen wie eine Hinterradfederung, die gleichzeitig als Schloss fungiert und natürlich alles zusammenklappbar. Was will man mehr?
Eine schicke Animation mit allen Features gibt es auf der Webseite des gocycle.

Fixies sind in diesem Jahr an jeder Ecke zu sehen. Ich selbst habe dem Trend bisher getrotz und fahre mit meinem alten Peugeot Rennrad durch die Gegend. Doch bei diesem Fixie kann ich für nix garantieren. I love it!



Eigentlich fehlt nachhaltige Musik noch als Kategorie auf Lilli Green. Doch was ist eigentlich nachhaltige Musik? Man könnte getrost behaupten, dass jede Art von Musik nachhaltig ist (von wenigen Bands einmal abgesehen). Doch besonders Musik in Verbindung mit Recycling, ob es nun Instrumente sind oder Samples hat es mir angetan. So könnte man in Bb 2.0 als nächsten Schritt nach dem Projekt von Kutiman bezeichnen. Perfekte Beschäftigung für einen Montag-Morgen!!!!
GROW ist ein neues Konzept zur Gewinnung von Solar-und Windenergie. Efeu diente hierbei als Inspirationsquelle. Wo es geht, kommen recycelte Materialien zum Einsatz. Außerdem ist es so konzipiert, dass es am Ende seines Lebenszyklus wieder komplett recycelt werden kann. Das besondere ist die Kombination aus Photovoltaik-und Piezoelektrizität in einem System, das die Anpassung an unterschiedliche Gebäudetypologien und klimatischen Gegebenheiten erlaubt. Das modulare System besteht aus einzelnen Platten, die wiederum aus fünf Solar-Blättern bestehen. Jedes Blatt erzeugt neben der Sonnenenergie auch Strom durch Bewegung.
Zu sehen gab es dieses fantastische Projekt bereits bei einer Ausstellung im Museum of Modern Art: Design and the Elastic Mind in New York City sowie auf der erst kürzlich veranstalteten Copenhagen Design Week.

Was macht man mit einer Gitarre, die man nicht spielen kann, die keiner spielen will oder die keine Seiten mehr hat? Man baut sich eine IPod-Docking-Station. Ist doch klar, oder?

Die Designer Julien Bergignat, Cecilia Jia und Chen Johnny haben einen Komposter für den öffentlichen Raum entworfen. Bei den heimischen Mülleimern wird in der Regel der Müll getrennt doch auf der Straße oder im Park landet meist alles in einer Tonne. Ein sehr schönes Konzept, das jedoch ein paar Fragen aufwirft.
Was passiert, wenn nicht kompostierbarer Müll im Eimer landet, sowie die Frage nach der Füllmenge. Denn bis alles abgebaut ist, dauert es eine Weile und Müll wird in der Regel mehrmals täglich nachgeworfen. Auch wenn das Konzept noch nicht ganz ausgereift ist, ist es ein sehr guter Ansatz auf die Frage nach konsequenter Mülltrennung im öffentlichen Raum!


Wieviele Klappräder passen auf einen Parkplatz? Der englische Klapprad-Hersteller brompton hat den Vergleich aufgestellt. Und es sind einige!
Baumhäuser sind nicht nur bei Kindern beliebt. Mittlerweile gibt es Architekten, die sich auf Baumhäuser spezialisiert haben und immer ausgefallenere Entwürfe präsentieren. Doch eine Gruppe von Architekten der Universität Stuttgart setzen noch einen drauf. Sie haben ein Baumhaus entworfen, das die Bäume gleich mitbringt. Das “baubotanical” Gebäude ist 9 Meter hoch, einer Grundfläche von 8 qm und besteht aus hunderten von Weiden, die zu einem einzigen Mega-Baumhaus verwachsen.
Yoav Avinoam nutzt Sägespäne, die nahezu unbegrenzt als Abfallprodukt in Holzwerkstätten und Sägewerken anfallen, um Ikea Konkurrenz zu machen. Die Beine werden direkt in den Späne eingelassen und mit dem Harz verklebt.




via: designboom
&: stylespion
Das Fraunhofer Institut und die Fachzeitschrift Elektronik veranstalten den 1. Elektronik ecodesign congress zum Thema “grüne” Elektronik und das Ökodesign elektronischer Produkte am 13. – 14. Oktober 2009 in München.
Neben aktuellen Informationen zu den europäischen Richtlinien, Verordnungen und Standards, neuen Materialien, der Entwicklung und Konstruktion umweltfreundlicher Elektronikprodukte, dem Recycling und der Wiederverwendung, widmet sich der 1. Elektronik ecodesign congress besonders intensiv dem Thema Energieeffizienz.

Je größer ein Gebäude desto mehr Räume gibt es, die keine direkte Sonneneinstrahlung ermöglichen und somit ständige künstliche Beleuchtung erfordern. Das kann auf das Gemüt schlagen und vor allem auf den Stromverbrauch. Doch jetzt kommt die Lösung! Die schwedische Firma Parans hat das eigentlich so naheliegende System entwickelt, Sonnenlicht mit Hilfe von Glasfaserkabeln in dunkle Räume zu leiten. In den Räumen sind Leuchten, die eine Mischung von parallelen Lichtstrahlen und Umgebungs-Licht wiedergeben. Dies wiederum verändert sich, je nach der natürlichen Lichtsituation und verschafft der Technik ihren Namen ” Björk” was wiederum der schwedisch Name für Birke ist und die Lichtstimmung in einem Birkenwald anlehnt.
Eine grandiose Erfindung die besonders für große Bürokomplexe und dicht gebaute Wohngebiete, wie es in den meisten Metropolen der Welt, der Fall ist.
Ich träume regelmäßig von einer eigenen Windmühle auf dem Dach, unabhängig von den willkürlich schwankenden Strompreisen und den unumgänglichen Netzbetreibern. Es ist davon auszugehen, dass autarke Stromversorgung eine immer wichtigere Rolle spielen wird, doch ist es aktuell noch Zukunftsmusik. Nicht so für William.
William Kamkwamba lebt in Malawi. Nachdem seine Schule auf Grund fehlender Mittel geschlossen wurde, entschied er sich auf eigene Faust zu lernen, was die vorhandenen Bücher hergaben. Und wie es der Zufall so will, stand in einem Buch die genaue Anleitung zum Bau einer Windmühle. Nach einigen Fehlversuchen und 16 Dollar Investitionsvolumen drehte sich die Windmühle und lieferte genug Energie für einige Glühbirnen und ein Radio. Für den Fall, dass der Wind einmal ausbleibt, hat er eine Autobatterie zwischengeschaltet, die gewonnenen Strom speichert. Die 12 Meter hohen Windmühle besteht aus Schrott und Holz. Zur Stromerzeugung kommt ein ein Fahrrad-Dynamo zum Einsatz.
Nachdem in der lokalen Presse über ihn berichtet wurde, folgte die Einladung als Sprecher zur TED-Global-Konferenz in Arusha. Hier kam er zum Ersten Mal mit Computern und Internet in Kontakt. Jetzt betreibt er einen Blog und berichtet regelmäßig über seine Erfahrungen und Erlebnisse.

via: inhabitat
Klappräder gibt es viele, einige wurden auch schon hier vorgestellt. doch dieses scheint das technisch und auch optisch spannendste zu sein, das ich bisher gesehen habe. Leider noch eine Studie, aber laut Spiegel Online ist der Designer bereits mit der Deutschen Automobilindustrie im Gespräch.
Designer: Dominic Hargreaves
Das Video gibt es hier!



Wie bereits angekündigt, wird jetzt wieder fleißig gebloggt. Ich komme innerlich zwar schon ins schwitzen, wenn ich nur an den Termin für den Online-Shop denke, bleibe äußerlich aber cool.
Und so starten wir mit einer wirklich grünen Tastatur. Natürlich stellt sich die Frage nach der Funktionalität. Aber hey, wer von euch haut nicht Tag für Tag viel zu viel in die Tasten? Da kann es doch mal ganz nett sein, wenn man sich erst durch grünes Dickicht kämpfen muss. Zur Not einfach ernten und ab über den Salat.


via: stylemag