Technik

Hybrid-Lkw mit elektrischer Oberleitung

Straßenbahnen, Züge und in manchen Städten sogar Busse fahren mit Strom aus der Oberleitungen. Siemens hat das ‚eHighway‘ entwickelt, ein Hybrid-Lkw kombiniert mit Strom aus der Oberleitung. Stark befahrene Autobahnen und innerstädtische Strecken könnten so von Kraftstoff-und Lärmemissionen befreit werden. Gleichzeitig würde die Akku / Ladeproblematik gelöst. Die Technik befindet sich bereits in der Erprobung und wird auf dem Electric Vehicle Symposium 2012 in Los Angeles vorgestellt. Mindestens über einer Fahrspur installierte Oberleitungen könnten sich automatisch oder manuell mit den Stromabnehmern auf dem Dach des Lkws verbinden und diesen mit Strom versorgen. Wird die Verbindung getrennt, schaltet sich automatisch der Diesel-Motor ein. Wenn der Lkw bremst, kann die frei werdende Energie wieder in das Netz gespeist und von anderen Fahrzeugen genutzt werden.

1 Comment so far

  1. Albert Mairhofer

    Darf ich hier einen offenen Brief über ein sehr umfangreiches Projekt senden, damit Sie Ihre Leser informieren können: Sehr geehrte Bundeskanzler der Republiken Deutschland und Österreich, EU- Kommissare, Staatsminister, Landeshauptleute.

    Betrifft: Baldachin “salva-Italia”, sauberer Strom und Arbeit!

    Tirol-Adria-Projekt:
    A: Tirol-Adria-Wasserkraftwerke,
    B: Alpenkanal Donau-Tirol-Adria,
    C: Flussraumbewirtschaftungskonzept, erneuerbare Energie, Elektromobilität,
    D: Strom- und Datenleitungen

    Es freut mich, Sie über ein Projekt mit konkreten und wichtigen Entwicklungsszenarien informieren zu dürfen.

    Im Jahre 2007 wurde das Projekt für die Wasserkraftwerke eingereicht, aufbauend auf die Wasserüberleitung aus Zuflüssen des Inn in Österreich zur Etsch in Italien zur Stromproduktion und zur Sicherstellung der Schiffbarkeit der Etsch ab Meran, Grundlage für eine neue Verbindung zu Wasser, den Alpenkanal Donau-Tirol-Adria. Das Projekt wurde in den Teilen „C und „D“ durch sehr nützliche und mutige Initiativen ergänzt und wird mit folgenden Inhalten neu vorgelegt:

    1. Flussraum-Bewirtschaftungskonzept “River-Room-Recreation”
    2 Erneuerbare Energie,
    3. E-Mobilität,
    4. Strom- und Datenleitungen.

    Die eigentliche Innovation des Projektes C ist die Abdeckung – in Form eines Baldachins – von Flussläufen, Autobahnen und Straßen als Grundlage für folgende Nutzungen:
    a) die Erzeugung elektrischer Energie mit PV-Überdachungen,
    b) die Unterbringung von Strom- und Datenleitungen im Traggerüst der Überdachung von Flüssen, Autobahnen und Straßen, welche als ununterbrochene Korridore dazu besonders geeignet sind.
    c) Die Montage von Fahrleitungen zur Elektrifizierung von Fahrspuren für die E-Mobilität (Trolleytruck e Filobus auf Autobahnen, Straßen oder sogar für Schiffe auf Binnenwasserstraßen). Die Antriebsenergie für die elektrisch betriebenen Fahrzeuge wird zeitweise direkt vom darüber liegenden PV- Foliendach bezogen.

    Italien könnte so ca. 60.000.000.000 kWh Strom im Jahr produzieren, das sind 20 % des Strombedarfes und entsprechen der Kapazität von etwa 9 AKW’s. Mit dem Bau der PV-Anlagen könnte auf dem gesamten Staatsgebiet begonnen und sofort fossile durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Andere Erzeugungsanlagen brauchen Jahre bis mit dem Bauarbeiten begonnen werden kann und wenn diese dann nach einem Jahrzehnt in Betrieb gehen und vielleicht mit Atomkraft oder mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, führt dies zu neuen Abhängigkeiten und Unsicherheiten.

    Der einzuschlagende Weg wird die Nutzung aller erneuerbaren Energien sein, um mit der Produktion möglichst nahe an den Verbrauch heranzukommen. Gleichzeitig soll versucht werden, durch Erhöhung der Effizienz den Energieverbrauch zu reduzieren. Im Widerspruch zu den EU-Richtlinien, welche vom Staat mit dem GD. Nr. 387/2003 übernommen wurden, schränkt die Autonome Provinz Bozen den Bau von neuen Wasserkraftwerken prinzipiell ein und behindert durch gesetzliche und bürokratische Interventionen hunderte von Ansuchen für neue Produktionsanlagen. Sie verursacht damit nicht mehr gutzumachende Schäden für das antragstellende Unternehmen, für die Ökologie, die Wirtschaft und die Gemeinschaft. Man braucht dabei nur auf den Erhalt und die Schaffung von vielen Arbeitsplätzen in den Umwelttechnologien, an die Wertschöpfung und die entsprechenden Einnahmen für den Fiskus im eigenen Land erinnern. Die von der Provinzverwaltung angewandte Praxis, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen aus Umweltschutzgründen abzuweisen, wird infolge des Urteiles Nr. 112/2011 des Verfassungsgerichtshofes zu revidieren sein, denn „Energie und Umwelt in dieser Disposition sind keine Gegensätze, sondern mit einander vereinbar.”

    Gerade Italien könnte der Energieabhängigkeit, der Wirtschafts- und Beschäftigungskrise entgegenwirken indem es die südliche Sonne durch PV-Überdachung von unproduktiven Flächen nutzt, oder noch mehr dort, wo ein Photovoltaik-Baldachin sogar Vorteile für die Benutzung und Instandhaltung von Straßen bringt und den Strom direkt für die elektrifizierten Fahrspuren liefert. Beim Kfz mit Radnabenantrieb erreicht man dabei einen Wirkungsgrad von sogar 96 % (Diesel-Pkw 20 %). Beim wasserstoffbetriebenen Fahrzeug erreichen nur 11 % des ursprünglichen Solarstromes – hauptsächlich wegen der unvermeidbaren Umwandlungsverluste – den Asphalt! Dem Wirkungsgrad des elektrischen Antriebes entsprechend ist auch der Anteil der zurückgewinnbaren Bremsenergie.

    Die E-Mobilität und der Alpenkanal Donau-Tirol-Adria stellen einen epochalen Sprung in Richtung eines umweltverträglichen Transportes mit neuen Entwicklungsmöglichkeiten dar.

    Der Antrag und der technische Bericht befinden sich im Anhang und können mit zusätzlichen Schemen von der Internetseite http://www.tirol-adria.com herunter geladen werden.

    Gsies/Südtirol, am 19.03 2013

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Ideator: Albert Mairhofer

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