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Design, Eco-Fashion, Materialien

Textilfasern aus Milch

1 Kommentar 24 Oktober 2011

Die Milch machts. So lautete der Werbeslogan der Milch-Industrie. Das sich Milch auch für mehr als den Milchkaffee oder das Müsli einsetzen lässt, beweisen nun innovative Modedesigner. twosquaremeter, ein Label der  Innovation and Clothing Factory sowie Qmilch, die 100%ige Milch-Faser der Modedesignerin Anke Domaske.

twosquaremeter verarbeiten eine Milchprotein- Baumwoll-Faser-Mischung, zu einer hochwertigen Strickkollektion. Darüber hinaus arbeitet das Label auch mit einer Faser aus Algen. Für die Qmilch-Faser werden keine Chemikalien und Pestizide verwendet, höchstens 2 Liter Wasser und sie kann in einer Prozessdauer von 1 Stunde hergestellt werden. Es wird ausschließlich Milch verwendet, die nicht der Milchverordnung entspricht und normalerweise weggekippt oder in Biogasanlagen verbrannt wird, da sie nicht für Lebensmittel verwendet werden darf. Ein Beispiel ist Milch, die nicht, wie vom Gesetz gefordert, wärmebehandelt ist oder das Zentrifugat aus der Käseherstellung.

Das Feuchtigkeitsmanagement der Funktionsfasern verhindert zudem das Wachstum von Bakterien um 99 % und fördert die für Allergiker wichtige Temperaturregulierung. Milchproteinfasern enthalten bis zu 18 Aminosäuren, die das Zellwachstum unterstützen und der Alterung der Haut vorbeugen. Sie regen die Blutzirkulation an, wirken gegen den Juckreiz der Haut und glätten sie.

Webseite > www.twosquaremeter.com

Webseite > www.qmilk.eu

 

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Deine Kommentare

1 Kommentar

  1. lisa sagt:

    hey, das sind doch mal super sachen! jetzt haben wir wieder einen grund mehr, weniger milch zu trinken!… für veganer sind diese neuen fasern aber wohl eher nix…


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