Nachhaltiges Design, Sustainable Design, Eco Design, Öko Design, Green Design.
Design setzt Akzente, verschönert den Alltag, stimuliert der Sinne und weckt Emotionen. Mal mehr oder weniger aber immer aber unter Berücksichtigung von Funktion und Nutzen. Durch gezieltes Verbinden mit dem Bewusstsein für Nachhaltigkeit, entsteht ein neues Kriterium für Design. Es geht nicht mehr nur bzw. primär um den Menschen und das Wecken von Emotionen, sondern um das gesamte System. Design übernimmt Verantwortung. Verantwortung für Mensch und Umwelt, Klima und Zukunft. Nachfolgend werden entscheidende Faktoren aufgelistet, die nachhaltiges Design ausmachen.
Fairer Handel
Fairer Handel bezeichnet einen kontrollierten Handel bei dem die Preise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.
Recycling, Up-Cycling & Down-Cycling
Unter Recycling ist die Umwandlung von Abfällen in Sekundärrohstoffe zu verstehen. Also Materialien, die bereits zum Einsatz gekommen sind und erneut einen Produktionskreislauf zugeführt werden. Dies kann zum einen durch direktres Recycling erfolgen, also das Abfallprodukt direkt zu einem neuen Produkt weiter zu verarbeiten (Taschen aus alten LKW Planen). Alternativ wird besonders bei Verbundstoffen zunächst der Abfall in die einzelnen Materialien zerlegt um daraufhin erst zur Wiederverwendung zur Verfügung zu stehen (Kunststoff, Aluminium, Stahl, Altpapier etc). Unter Up-Cycling bzw. Down-Cycling wird der Warenwert des neuen Recycling-Produktes im Verhältnis zum Ausgangsmaterial verstanden.
Nachhaltige Rohstoffe & Materialien
Hierzu zählen alle natürlichen und nachwachsenden Rohstoffe wie z.B. Holz, Bambus, Algen und Baumwolle. Aber auch Materialien, deren Zusammensetzung nachwachsenden Rohstoffen zu Grunde liegt und möglichst komplett organisch sind. Entscheidend ist, dass auch bei natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen auf einen schonenden, regenerativen Umgang geachtet wird.
Kompostierbarkeit
Neben nachwachsenden Rohstoffen, gibt es auch Kunsstoffe die biologisch abbaubar sind, sogenannte Bio-Kunsstoffe oder Bio-Plastik. Darunter werden allgemein Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und biologisch abbaubar sind. Die Herstellung erfolgt aus Stärke, Zucker und Zellulose die wiederum aus Pflanzen wie Mais, Zuckerrüben oder Holz gewonnen werden. Die schnelligkeit des Abbauprozesses richtet sich nach den Kopostbedingungen (Hitze, Druck) aber auch nach der Wiederstandsfähigkeit des Kunststoffs. Entscheident ist, dass durch dem Zersetzungprozess keine giftigen Stoffe zurückbleiben oder entstehen.
Energieeffizienz
Unter Energieeffizienz wir das Verhältnis von Energieeinsatz zum gewünschten Nutzen verstanden. Hierzu zählt zum Beispiel der Einsatz von Energiesparlampen, LED (Leuchtdioden) aber auch regenerativer Energien wie Solar und Wind. Dies kann sich zum einen direkt auf das Produkt beziehen (Solar-Lampe) oder auch auf den Herstellungsprozess, der unter Verwenung von regenerativen Energien und besonders Energieeffizent erfolgt.








