Blog für nachhaltiges Design

ADREAM – Designwettbewerb!

Dem ein oder anderen wird es schon bekannt sein: Die Region Picardie und der Freistaat Thüringen Standorte von Herstellern und Verarbeitern von erneuerbarer und nachhaltiger Materialien organisieren einen europäischen Wettbewerb anlässlich des 15 jährigen Jubiläums ihrer bilateralen Zusammenarbeit. Mit diesem Wettbewerb wollen sie ihre Kooperation vertiefen, den Einfluss ihrer Länder in Europa weiterentwickeln sowie ihren Kompetenzen in Forschung und Lehre Ausdruck verleihen.

Zur Teilnahme am Wettbewerb ist die Einreichung eines Entwurfs mit nachwachsenden und ökologischen Materialien aus dem Bereichen Architektur (Gebäude, Gebäudeelemente, Städtebau, Innen-, Landschafts-, Ausstellungsarchitektur und temporäre Architektur) und Design (Industrie-, Produkt-, Objekt-, Transport-, Mode-, Interieur-, Display- und Verpackungs-Design sowie technisches Design) bis zum 18. April 2010 erforderlich.
Die eingereichten Entwürfe sollen technische, kulturelle und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen: Langlebigkeit, Akzeptanz der Nutzer, Komfort und Ästhetik. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Architektur beinhalten Gebäude oder Gebäudeelemente, die eine Einbettung in einen realen baulichen oder auch städtebaulichen Zusammenhang beachten. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Design verbinden kreative, ästhetische und angemessene Materialanwendung mit den Aspekten effizienter Reproduzierbarkeit. Ökologische Materialien leisten durch ihre Konzeption, Produktion, Integration, Anwendung und Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Teilnehmer übermitteln ihre Wettbewerbsbeiträge auf der Website bis zum 18. April 2010.

Auf die Beiträge bin ich schon mehr als gespannt!

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Erdhäuser!

von Lilli Green (1) NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Erdhäuser gibt es mittlerweile einige in der Schweiz und erinnern ein wenig an die Behausungen der Hobbits. Dieses Beispiel steht in Dietikon und ist gleich eine ganze Häusergemeinschaft. Hintergedanke der Häuser, die von dem Architekten Peter Vetsch konzipiert wurden, ist eine möglichst umweltbewusste und ökologische Bauweise. Werden Erde und Haus getrennt, so baut man in die Luft, was zur Folge hat, dass Wärme und Feuchtigkeit schneller entweichen und die Aussenhaut des Baus schneller an Lebensdauer verliert. Beim Erdhaus wirkt die Erde als wärmende Decke, die effizient vor Kälte, Regen und Wind schützt. Die Erde bietet natürlichen Schutz vor negativen Umwelteinflüssen und unerwünschten Immissionen. Ein Erdhaus muss jedoch nicht zwingend in die Erde gebaut werden, sondern kann auf das natürlich gewachsene Terrain gestellt werden. Das Erdhaus ist ein flexibles Bauwerk, das den Wünschen der jeweiligen Eigentümer angepasst werden kann, um so den Anforderungen nach Individualität, umweltgerechtem Bauen und Energiebewusstsein zu entsprechen.

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EARTHSHIPS – Recycling-Häuser in der Wüste!

29. Januar 2010 von Lilli Green (4) NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE MATERIALIEN

Bereits Ende letzten Jahres lief im ZDF eine Folge Abenteuer Wissen über die Earthships. Vor kurzem erhielt ich zusätzlich eine Mail mit dem selben Thema. Entwickelt wurden die futuristisch anmutenden Häuser von dem Amerikanischen Architekten Michael Reynolds. Earthships sind Häuser die sich durch Sonnenenergie und thermisch wirksame Masse selbst heizen und kühlen, Strom autark produzieren und, eine eigene Wasserversorgung haben, indem sie Regen- und Schmelzwasser auffangen. Hauptsächlich sind sie aus Abfallprodukten gebaut, darunter vor allem Reifen, Dosen und Flaschen. Das wirft wieder die Frage auf: Was ist Müll?

Die ZDF-Reportage gibt es hier.

Weitere Infos gibt es bei earthbuilds und earthship.

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NACHHALTIGE KUNST – RADICAL NATURE!

24. Januar 2010 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGES DESIGN

Bereits im vergangene Jahr lief eine Ausstellung in London, die den schönen Titel Radical Nature trug und sich dem Abbau der natürlichen Welt und den Auswirkungen des Klimawandels verschrieben hatte. Radical Natur stützt sich auf Ideen, die  aus Art- und Umwelt-Aktivismus, experimenteller Architektur und Utopie entstanden sind. Zahlreich Arbeiten von Künstlern wie Ant Farm und visionären Architekten Richard Buckminster Fuller, aber auch Joseph Beuys, Agnes Denes, Hans Haacke und Robert Smithson sind vertreten. Leider hat die Ausstellung bereits im Oktober 2009 geendet. Doch zum Glück gibt es einige der Arbeiten in den folgenden 4 Videos zu sehen.

nach dem klick gibt es 3 weitere videos!

weiter lesen…

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Visual Voltage Amplified

11. Januar 2010 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE TECHNIK

Am vergangenen Donnerstag fand die Eröffnung der Ausstellung Visual Voltage Amplified statt (hier wurde bereits darüber berichtet). Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der Wanderausstellung Visual Voltage. Erweitert wurde die Ausstellung um Arbeiten deutscher Designer. So z.B. das Screenhaus der Bauhaus-Universität Weimar.

Das Screenhaus ist ein multimedial nutzbares Bauwerk mit der Form eines hyperbolischen Paraboloids. Diese mathematisch definierte, effiziente Schalenform kann aus stabförmigen Elementen zusammengesetzt werden, die gegeneinander verdreht im Raum angeordnet und punktuell verbunden sind. Dadurch wird es möglich, für den Bau der Tragstruktur kostengünstige Holzwerkstoffe, wie zum Beispiel einfache Latten oder in tropischen Gegenden Bambus zu verwenden. Diese linearen Elemente können auch von Nichtfachleuten unter Anleitung in kurzer Zeit montiert und zu einer komplexen Form aufgewertet werden. Die Latten waren leicht zu beschaffen und mussten vor dem Einbau konstruktiv auf die jeweils notwendigen Dimensionen verlängert werden. Die an den Fußpunkten auch bei rein vertikaler Belastung auftretenden horizontalen Auflagerkräfte werden innerhalb der Struktur mithilfe von Seilen kurzgeschlossen. Die benötigte Steifigkeit des Tragwerks wurde innerhalb der Schalenfläche durch Einbau von in Längsrichtung durchlaufenden Seilen erreicht. Am höheren Ende des Tragwerks wurde zur Erhöhung der Quersteifigkeit eine nach dem von Prof. Schlaich entwickelten Speichenradprinzip aufgelöste Scheibe installiert.

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Ebenfalls sehr interessant ist die Arbeit unter Strom von Clemens Winkler. Hierbei geht es um die Visualisierung von elektrischem Strom, der bei der Vielzahl von Geräten die uns mittlerweile ständig umgeben, nicht mehr wegzudenken ist. Die Strahlung, die von den Geräten ausgeht, versucht er mit Hilfe von speziellen Fasern zu visualisieren.

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Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.01.10 im im Felleshus der Nordischen Botschaften und ist allemal einen Besuch wert.

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WOHNEN IN DER WÜSTE!

18. Dezember 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE MATERIALIEN

Architektur-Student Magnus Larsson hält einen spannenden Vortrag über seinen Plan, den Wüstensand mit Hilfe von Bakterien in ein stabiles Baumaterial zu verwandeln. Im Zuge der Ausbreitung der Wüsten ein interessante Möglichkeit die Wüsten bewohnbar zu machen.

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2. November 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Im Rahmen seiner Präsentation auf der Creative Places and Spaces Konferenz, zeigte David Buckland dieses Video. Es ist eine Arbeit des Ingenieurbüros Arup und zeigt die Verwandlung von Manchester in eine grüne Stadt. Nahrungsmittelproduktion auf den Dächern, Smart-Bus-Systeme, Photovoltaik-Generatoren. Alles technisch machbar, aber leider noch viel zu wenig umgesetzt.

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GEWINNER 2009 SOLAR DECATHLON!

18. Oktober 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Die TU Darmstadt konnte sich nach 2007 erneut den Sieg bei Solar-Decathlon-2009 sichern! Mit einem Haus das komplett mit Solarzellen bedeckt ist und mehr Energie erzeugen kann, als es selbst benötigt. Die Bewertung erfolgte nach Architektur, Realisierbarkeit, Konstruktion, Lichtdesign, Kommunikation, Komfort, Heisses Wasser, Hausgeräte, Home Entertainment und Stromverbrauch.

Blog & Livecam gibt es hier.

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SOLAR-BELEUCHTUNG!

14. Oktober 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

In Austin/Texas ist ein neues Sonnenblumenfeld der besonderen Art entstanden. Mags Harries und Lajos Heder haben 15 Sonnenkollektoren entworfen deren Form an überdimensionale Sonnenblumen erinnert. Mit Hilfe von LEDs beleuchten diese bei Dunkelheit einen Geh- & Fahrradweg. Am Tage sorgen die großen Kollektoren für Schatten. Überschüssiger Strom wird in das Netzt eingespeist und generiert zusätzliche Einnahmen.

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NACHHALTIGE ARCHITEKTUR!

23. September 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Nachhaltige Architektur kommt aktuell etwas zu kurz. Um dem entgegen zu wirken, folgt hier ein sehr interessanter Vortrag des dänischen Architekten Bjarke Ingels. Auf unterhaltsame weise berichtet er von ausgefallenen und nachhaltigen Aufträgen und Projekten. Sehenswert.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob nicht der ein oder andere Architekt oder Architekturstudent unter den Lesern von Lilli Green ist, der Interesse daran hat, hier mitzubloggen? Oder jemand kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der…???
Freue mich über jeden Vorschlag. Einfach eine Mail an info äätt lilligreen punkt de. Alles weitere dann via Mail.

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LUMENHAUS!

11. September 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Solar Decathlon ist ein Wettbewerb in dem es um die Perfektion von Energieeffizienz und Funktionalität von Wohnhäusern geht. Über die europäische Variante des Wettbewerbs, wurde hier und hier bereits berichtet.
LUMENHAUS ist ein Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs. Für meinen Geschmack etwas zu viel Technik, wohl aber sehr beeindruckend zusehen, wie effizient auf der einen Seite und komfortabel auf der anderen Seite ein modernes Haus sein kann.

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TEMPEL AUS MÜLL!

9. September 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGES DESIGN

Bereits 2007 stand der TEMPLE OF TRASH auf dem FollyDock Festival in Rotterdam. Entworfen vom Berliner Design Büro Salzig symbolisiert der Tempel den Wahnsinn der Wegwerfgesellschaft.

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RECYCLING HAUS!

7. September 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE MATERIALIEN

Dan Phillips hat sich vorgenommen, durch seine Low-Income Housing Initiative  mit dem Namen The Phoenix Commotion zu beweisen, dass Immobilien kostengünstig, energieeffizient und optisch ansprechend sein können. Es kommen nur Materialien von Flohmärkten, Schrottplätzen und sonstigen ungewöhnlichen Orten zum Einsatz.
Jedes Haus für sich ist eine Schatztruhe mit  fantasievollen Kombinationen und Mustern die durch die besondere Kombination der Materialien entstehen. Zum einen hat die Verwendung von “Abfall” Vorteile für die Umwelt. Zum anderen geht es aber auch ganz klar um die Menschen und ihnen eine kostengünstige und gleichzeitig effektive Unterkunft zu bieten.

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(via) noch mehr Fotos gibt es hier

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BAUMBAUMHAUS!

Baumhäuser sind nicht nur bei Kindern beliebt. Mittlerweile gibt es Architekten, die sich auf Baumhäuser spezialisiert haben und immer ausgefallenere Entwürfe präsentieren. Doch eine Gruppe von Architekten der Universität Stuttgart setzen noch einen drauf. Sie haben ein Baumhaus entworfen, das die Bäume gleich mitbringt. Das “baubotanical” Gebäude ist 9 Meter hoch, einer Grundfläche von 8 qm und  besteht aus hunderten von Weiden, die zu einem einzigen Mega-Baumhaus verwachsen.

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WIE GEHTS WEITER?

20. Juli 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE MATERIALIEN

Nach der Ankündigung ist es schwer, einen passenden Beitrag nachzulegen und dass die Zeit aktuell immer knapper wird lässt sich hier sehr gut sehen. Doch da ich mit Details bzgl des Ladens erst nach der Eröffnung rausrücken will, bleibt zunächst alles beim alten.

So berichte ich einfach über den Abstecher zum BAUnatour Container. Es handelt sich hierbei um eine Wanderausstellung, deren erste Station Berlin ist. Thema ist Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen. So ist der Container u.a. aus dem speziellen Holz100 gebaut. Außerdem gibt es viele Querschnitte und Materialproben in Sachen ökologischer Dämmtechniken und Isolierung. Wer also plant sein Haus nachhaltig und ökologisch zu renovieren oder gar ein neues zu bauen, ist hier genau richtig.

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Geplante Standorte der Tour:

08.07. – 20.07. Berlin – Bundespresseamt
22.07. – 31.07. Schwerin – Pfaffenteich
04.08. – 14.08. Potsdam – Brandenburger Tor
21.08. – 23.08. Oldenburg / Wüsting – Messezentrum
27.08. – 30.08. Leipzig – Mitte
03.09. – 06.09. Mittweida – Zentrum
10.09. – 15.09. Neumünster – Messegelände
18.09. – 25.09. Chemnitz – Center
28.09. – 02.10. Kassel – Königsplatz
07.10. – 11.10. Frankfurt – Zeil
17.10. – 25.10. Hannover – Messegelände
28.10. – 03.11. Bayern
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KUNST ODER PLATZMANGEL?

13. Juli 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR
Tiago Primo und sein Bruder Gabriel leben buchstäblich an der Außenseite eines Gebäudes in der Altstadt von Rio. Seit Mai schlafen, arbeiten und essen die Beiden auf der Seite des Gebäudes, 10 Meter in der Luft. Zwölf Stunden jeden Tag . Die Aktion ist bis August geplant. Mit dieser Aktion wird auf den Platz/Wohnraummangel in Rio aufmerksam gemacht. Denn unzählige Menschen müssen auf der Straße oder in notdürftigen Blechhütten leben.

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GRÜNE LIEGESTÜHLE!

11. Juli 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGES DESIGN

Der niederländische Künstler lisette spee hat zusammen mit dem Architekten tim van den burg “Lawgne” entworfen, eine Reihe von Liegestühlen für den öffentlichen Raum. Die Liegen sind aus Metall und mit künstlichem Gras bezogen. Derzeit sind sie im Valkenberg Park in Breda, Niederlande zu beliegen. Warum eigentlich Kunstrasen?

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via: designboom

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BRAD PITT & FRANK GARY!

7. Juli 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGES DESIGN

Frank Gehry ist einer von 14 Architekten für Make it Right. Die Wohltätigkeitsorganisation wurde von  Brad Pitt gegründet und setzt sich für die Entwicklung neuer Wohnräume  in einen durch den Hurrikan Katrina verwüsteten Bezirk von New Orleans ein.

Dieses und ein paar weitere eingereichte Projekte, die alle auch nachhaltige Materialien und Techniken einsetzen, um möglichst hohe Energieeffizienz zu erreichen, gibt es hier zu sehen.

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Frank Gehry

Für noch mehr Bilder und Konzepte: weiter lesen…

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GRÖßTES ÖKO-DORF!

3. Juli 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Die HTA-Architekten haben die Baugenehmigung für 195 CO2-neutrale Häuser erhalten. Sie entstehen, als Teil der Stadtentwicklung South Gloucestershire (UK). Die Entwicklung beinhaltet unter anderem eine Vor-Ort-Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung, Geschäfte für die Landwirte um ihre Waren zu verkaufen, Fahrradabstellmöglichkeiten und ein spezielles Entwässerungssystem. HANHAM Hall ist die erste große Öko Stadt, die Teil des Carbon Challenge Programms der Britischen Regierung ist.

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via: architects journal

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PLUSENERGIEHAUS IN BERLIN!

17. Juni 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Passend zum Solarhaus aus Darmstadt habe ich hier eine Interessante Sache, besonders für alle die in Berlin sind. Für alle anderen ist ja noch ein bissel Zeit den nächsten Berlin-Aufenthalt zu planen Icon Wink in

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Mit dem Ausstellungspavillon vor dem Berliner Hauptbahnhof wirbt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für energieeffizientes Bauen. Vom 18. Mai bis zum 30. September 2009 können Bürgerinnen und Bürger das Plus-Energie-Haus besuchen und sich informieren. “Mit dem Plus-Energie-Haus beginnt eine neue Ära des Bauens”, sagt der Minister. Es zeige, dass energieeffizientes und architektonisch anspruchsvolles Bauen möglich sind.

Das Haus ist ein Forschungsprojekt der Forschungsinitiative Zukunft Bau und hat in Washington 2007 den renommierten Solar Decathlon Preis gewonnen. Es beruht auf einer Idee von Studierenden der Technischen Universität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger und  produziert mehr Energie als es verbraucht.

Alle Außenwände, das Dach sowie die Fenster sind hoch wärmedämmend. Wärmespeicher in Form von Phasenwechselmaterialien sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima. Sie nehmen die solar und intern gewonnene Wärme auf und geben sie zeitversetzt wieder ab. Moderne Haustechnik minimiert den Energiebedarf. Die Stromversorgung erfolgt über Photovoltaik-Module auf dem Dach. Der so erzeugte und nicht vom Gebäude genutzte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung werden zusätzlich Flachkollektoren genutzt.

Beim Solar Decathlon Europe 2010 sind mit der Hochschule für Technik aus Stuttgart, der Bergischen Universität Wuppertal und der FH Rosenheim sowie dem Team Living Equia –Team Berlin aus FHTW Berlin, TFH Berlin, UdK Berlin und FH Potsdam vier deutsche Institute am Start. Bis Juni 2010 entwerfen Studierende ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus und bauen es. pgl
Weitere Informationen zu Speicherverfahren finden Sie in unserer Rubrik Heizung und Warmwasser. Näheres zu Photovoltaik finden Sie unter Solar und Geothermie.

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HIGH LINE IN GRÜN!

16. Juni 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Wer den Film HOME PROJECT gesehen hat, wird spätestens erkannt haben, dass die Natur auf dramatischste Weise immer weiter zurückgedrängt wird. Doch in New York hat sie sich ein Stück zurückerobert, wenn auch durch etwas Hilfe von Menschenhand. Die bereits seit 1980 stillgelegte Hochbahntrasse im Meatpacking District wurde nun endlich aus ihrem Tiefschlaf geweckt und in einen grünen Park verwandelt. Entworfen und geplant wurde die urbane Oase von den Architekten Diller Scofidio + Renfro und den Landschaftsarchitekten Field Operations. Aktuell sind die ersten 800 Meter eröffnet worden und stehen zum entspannten flanieren zur Verfügung.

Der 20 Meter breite Park soll insgesamt 2,33 Kilometer lang werden. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist für 2010 geplant. Das „Mischwesen aus Stahl und Biomasse“ (Süddeutsche Zeitung) ist eine von 127 Maßnahmen des Plan NYC 2030.

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FÜR MEHR BILDER…

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GREEN ARCHITECTURE NOW!

10. Juni 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Letzte Woche schon habe ich mir ein neues Buch gekauft. Es trägt den schönen Titel Architecture Now. Green: Grüne Architektur heute!  in , geht um eben nachhaltige Architektur und ist im Taschen Verlag erschienen. Unzählige fantastische Konzepte aber auch ebenso viele bereits realisierte Projekte werden hier vorgestellt.

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So auch der CO2 neutrale Hauptsitz des WWF in Holland. Das Gebäude richtet sich nach den Global-Footprint Maßstäben und wurde von RAU Architekten entworfen. Hier wird ermittelt, wie viel Land und Wasser benötigt werden, um die Ressourcen zu produzieren, die verbraucht werden, und um Abfälle zu beseitigen. Die Wärme von Menschen und Maschinen wird durch ein spezielles Röhrensystem im Gebäude verteilt, ebenso wie kalte Luft, und sorgt so für ein angenehmes Klima mit besonders geringem Energieaufwand. Holzlamellen regulieren das einströmende Licht. Alle Materialien, wurden auf ihre Umweltverträglichkeit und fairen Handel überprüft. Natürlich wurde auch Raum für Tiere gestaltet wie z.B. Vogelfreundliche Dachziegeln und ein Fledermauskeller. Durch Solaranlage und Pflanzenöl-Heizanlage ist das gesamte Gebäude energetisch autark und CO2-emissionsfrei.

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SOLARHAUS IN DARMSTADT

2. Juni 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Das von Architektur-Studenten der TU Darmstadt für den internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon“ geplante und konzipierte Solarhaus feiert am 4. Juni um 18 Uhr das öffentliche Richtfest. Die Baustelle befindet sich direkt vor dem Gebäude des Fachbereichs Architektur auf dem Campus Lichtwiese in Darmstadt. Unter dem Thema „Prototyp Wohnen 2015“ wurde unter der Leitung von Manfred Hegger in drei Semestern ein Plusenergiehaus entworfen und bis ins Detail geplant.

Der Aufbau des Hauses in Darmstadt ist nur ein Testlauf für den eigentlichen Solar-Decathlon-Wettbewerb. Dazu wird das Haus in Darmstadt bis zum 23. August wieder ab- und bis zum 1. Oktober 2009 in Washington wieder aufgebaut.

Der internationale Wettbewerb wurde vom amerikanischen Energie-Ministerium ausgeschrieben. Das Ziel: ein energieautarkes Wohnhaus für das Jahr 2015. 20 studentische Teams aus Nordamerika sowie aus Madrid und Darmstadt treten gegeneinander an. Die Häuser werden im Original in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus gebaut und in zehn Disziplinen miteinander verglichen: Architektur, Marktfähigkeit, technologische Umsetzung, Lichtkonzept, Kommunikation, thermische Behaglichkeit, warmes Wasser, technische Ausstattung, Home Entertainment und Energiegewinnung.

Die TU Darmstadt konnte bereits 2007 den Solar Decathlon für sich entscheiden.

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Weitere Infos gibt es hier.

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LEVEL GREEN – THE CONCEPT OF SUSTAINABILITY

29. Mai 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGES DESIGN

Da meine Zeit heute sehr knapp ist, ich euch dennoch nicht leer ausgehen lassen will, gibt es hier eine schnelle Termin Empfehlung.

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Auch die Autoindustrie hat die Zeichen der Zeit erkannt: „Grün“ gibt man sich dort jetzt, und auch in der Autostadt in Wolfsburg ist „Nachhaltigkeit“ ein flotter Flitzer. Quasi passend zum VW Lupo eröffnet am 4. Juni 2009 eine neue Dauerausstellung „Level Green – the Concept of Sustainability“. Die Ausstellungsgestaltung übernahm das Berliner Architekturbüro von J. Mayer H., das sich ja schon mit der Mensa in Karlsruhe und dem Wohnheim in Hamburg in der „grünen Architektur“ profiliert hat.

Die Ausstellung will – ähnlich wie das Phaeno auf der anderen Seite des Kanals – den Begriff der Nachhaltigkeit in einem interaktiven Parcours erlebbar machen. Dabei soll das Auto keinesfalls im Vordergrund stehen, vielmehr kann sich der Besucher zum Beispiel anhand des eigenen Energieverhaltens seinen persönlichen „footprint“ erstellen lassen und sich über Möglichkeiten informieren, auch im persönlichen Bereich mit Energien und Ressourcen schonender umzugehen. Die Ausstellungsarchitektur sieht – dazu passend – eine grüne, dreidimensionale „Netzstruktur“ vor, die sich über die 1.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche legt.

Vor der Eröffnung  ergibt sich die Gelegenheit zu einem moderierten Gepräch mit Jürgen Mayer H., Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sowie Vertretern der Unternehmensleitung und des Gesamtbetriebsrates der Volkswagen AG über die Idee der Nachhaltigkeit.

Dauerausstellung: „Level Green – the Concept of Sustainability“
Diskussion: 4. Juni 2009, 18-20 Uhr. Anschließend wird die Ausstellung eröffnet.
Ort: Autostadt, Stadtbrücke, 38440 Wolfsburg

via: BauNetz

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REAL HOLZ HAUS!

27. Mai 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Mit Sicherheit ist dieses Haus in Sachen Nachhaltigkeit nicht mit dem Holz100-Haus zu vergleichen. In Sachen Konzept und Optik aber ein absoluter Knaller. Ich sehe es auch eher als ironische Interpretation der Holzstapel im Wald und kritischen Wink auf unkontrolliertes Abholzen. In diesem Fall aber darf jeder selbst sein Urteil bilden.

Entworfen wurden die beiden Module von Olgga-Architects aus Frankreich.

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Für alle Bilder empfiehe ich…

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21. Mai 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR, NACHHALTIGE TECHNIK

Das Metropolis Magazin hat den Next-Generation-Preis 2009 ausgerufen und bereits den Gewinner gekürt. Der Gewinnerarbeit geht es darum, durch die  Installation von Windkraftanlagen dem bestehenden Energienetz einen dringend benötigten Impuls  zu geben. Das Konzept wurde von den Franzosen Nicola Delon, Julien Choppin, und Raphael Menard eingereicht. Es beinhaltet den Umbau vorhandener Strommaste aber auch effizientere Neukonstruktionen. Die Doppelnutzung der Türme ist zum einen hocheffizient, bietet aber auch ein gutes Argument gegen diejenigen, die Windräder für Schandflecken in der Landschaft halten. (?)

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via: treehugger

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SOLAR-STADION!

18. Mai 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Dieses Jahr werden die World Games (nichtolympischen Sportarten) in Taiwan ausgetragen. Solche Ereignisse werden gern zum Anlass genommen die lokale Wirtschaft zu fördern, indem u.a. neue Stadien gebaut werden. So auch in Taiwan. Der Japanische Architekt Toyo Ito hat ein Stadium entworfen, dass über 8844 Solarzellen verfügt! Sie generieren rund 1,14 Mio. kWh pro Jahr, was ausreicht, um  das gesamte Stadion mit seinen 3300 Lichtern und zwei riesigen Bildschirmen zu versorgen. 660 Tonnen Kohlendioxid werden so vermieden. Neben den Solarzellen wurden für den Bau wiederverwendbare Rohstoffe genutzt. Der überschüssiger Strom kann besonders während der heißen Jahreszeit in das Stromnetz eingespeist werden und zusätzliche Einnahmen generieren. Warum kamen die Architekten der Allianz-Arena und Co. nicht auf diese Idee?

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EDEN BIO – NACHHALTIG IN PARIS!

6. Mai 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

EDEN BIO oder für alle, die der französischen Sprache mächtig sind: Villen des Vignoles. Es handelt sich hierbei um einen ganzen Wohnblock im städtischen Paris, dessen Bau gerade von dem Architekten Edouard François abgeschlossen wurde. Kleine Gassen mit vielen Ecken für kleine Gärten und Anbaumöglichkeiten. Neben Wohnungen bietet die Anlage Platz für Studios, Gemeinschaftsräume, Gastronomie und kleine Geschäfte. Das grüne Konzept wird aber erst in den nächsten Jahren seine wahre Pracht zeigen, wenn die vielen Gerüste mit Planzen bewachsen sind und der Block sein wahres grünes Gesicht zeigen kann. Fantastisch finde ich außerdem die vielen Treppen und Aufgänge aus Holz die mich doch einwenig an die Stadt in den Bäumen der Ewoks erinnern. Wann fährt der nächste Zug nach Paris? Icon Smile in

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Für viele bunte Bilder müsst ihr:

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NACHHALTIGES 5* HOTEL!

26. April 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Für alle die vorhaben, in nächster Zeit nach London zu fliegen und das nötige Kleingeld haben, wird es jetzt interessant. Die Architekten von Foster + Partners haben ein nachhaltiges 5* Hotel entworfen, dass in der Nähe des Londoner Flughafen Heathrow errichtet wird. Neben allem Schnick Schnack und Luxus soll es sich durch besondere Energieeffizenz auszeichnen. Erreicht wird dies durch eine riesige Glasfront, die einerseits der Lärmisolierung dient, vor allem aber der passiven Sonnenenergiegewinnung. Leider ist nichts bekannt über sonstige Materialien und Techniken, die im Hotel zum Einsatz kommen.

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BLUMEN FÜR BARCELONA!

15. April 2009 von Lilli Green NACHHALTIGE ARCHITEKTUR

Blumen sind die schönste Sprache der Welt. Deshalb gebührt ihnen auch, wenn sie schon gehandelt werden , eine ebenbürtige Markthalle. Genau das ist dem Architekten Willy Müller in Barcelona gelungen. Die Mercarbarna-Flor Großmarkthalle wurde speziell für die Lagerung und den Verkauf von Blumen und Zubehör gebaut und steht mit ihren bunten Tafeln für eine moderne Interpretation der natürlichen Farbenvielfalt. Passive Kühlung und ein spezielles Strahlungswärme-Heizsystem sorgen außerdem für eine besonders hohe Energieeffizienz.

Im inneren befindt sich eine Vielzahl von Märkten, mit unterschiedlichen Anforderungen an Temperatur und Logistik. So benötigen Schnittblumen eine Temperatur zwischen 2-15 °C um möglichst lange frisch zubleiben. Hingegen Topfpflanzen  zischen 15-26 °C benötigen. Durch die besondere Heiz und Kühltechnik in Verbindung mit der speziellen Bauweise kann so sehr energiesparsam auf alle Anforderungen eingegangen werden.

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Für einen Blick in das Innere, muss man wie immer…

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