Reise-Special Reisen

Inkaterra – ökologischer Luxus in den Tälern der Inkas

Peru ist ein Traumziel für Ökotouristen, denn das südamerikanische Land lockt mit reicher Kultur, spektakulären Landschaften und einer riesigen Artenvielfalt. Die Organisation Inkaterra will diese Schätze bewahren und engagiert sich daher seit Jahrzehnten leidenschaftlich für nachhaltigen Tourismus in Peru. Im Rahmen unseres Themen-Spezials „Nachhaltiges Reisen“ stellen wir Inkaterra und vier von der Organisation betriebene ökologische Lodges vor.

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Die Pioniere des Ökotourismus in Peru

1975 gründete José Koechlin von Stein, dessen Familie ursprünglich aus dem Elsass stammt, die Organisation Inkaterra. Inmitten des Regenwalds in der Region Madre de Dios kaufte er Land und baute das erste Inkaterra-Hotel, die luxuriöse Lodge Inkaterra Reserva Amazónica. Sein Ziel war und ist es noch heute, durch ökotouristische Angebote die Erforschung und den Erhalt der peruanischen Natur zu ermöglichen, die eigene Liebe für die Natur an die Gäste weiterzugeben, sowie nachhaltigen Tourismus in Peru zu stärken.

Dafür gründete er die NGO Inkaterra Asociación (ITA): Sie führt seit 1978 wissenschaftliche Feldstudien durch und entwickelt daraus Strategien, um die Biodiversität zu erhalten und Ökosysteme zu schützen. Das zugrundeliegende Konzept ist es, die Arbeit der NGO durch ökotouristische Angebote zu finanzieren, z.B. durch die Touren mit gut ausgebildeten Guides. Insgesamt verwaltet und schützt die ITA so über 12.000 Hektar Amazonas-Regenwald.

Heute betreibt Inkaterra insgesamt sieben, mehrfach ausgezeichnete Öko-Lodges in Peru, die ein nachhaltiges, authentisches Naturerlebnis versprechen und Reisenden gleichzeitig die Kultur des Landes näherbringen. Inkaterra war außerdem die erste Tourismus-Organisation in Peru, die offiziell CO2-neutral wurde. Einige ihrer nachhaltigen Unterkünfte und deren Besonderheiten stellen wir hier heute vor.

In den Regenwald eintauchen: Die Inkaterra Reserva Amazónica

Das älteste der Inkaterra-Hotels liegt im Süden Perus nahe der Grenzen zu Bolivien und Brasilien, gut erreichbar und dennoch abgeschieden. In der Inkaterra Reserva Amazónica ist ein tiefes Eintauchen in die tropische Natur möglich, mit all ihren Farben, Geräuschen und Gerüchen. Die familienfreundliche Lodge, in der man in geräumigen Cottages wohnt, ist der ideale Ausgangspunkt für verschiedenste Erkundungstouren in den Regenwald. Dafür stehen erfahrene und gut ausgebildete Guides zur Verfügung, die ein individuelles Programm ganz nach euren Wünschen zusammenstellen. Seien es Vogel- oder Tierbeobachtungstouren beim Besuch des Canopy Walkways, eine Bootstour zum beeindruckenden Lake Sandoval oder der Ausflug zu einer Tierauffangstation.

Die 35 freistehenden Cabañas sind in warmen Farben gehalten und neben Betten auch mit bequemen Hängematten ausgestattet. Wenn ihr gerade nicht den Regenwald erkundet, lässt es sich hier herrlich entspannen. Der gerade neu eröffnete Spa-Bereich liegt direkt am Ufer des Flusses Madre de Dios, sodass ihr während der Behandlungen den Sonnenauf- und untergang genießen könnt.

Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel – das Tor zu Machu Picchu

Das Andendorf Machu Picchu Pueblo (auch als bekannt als Aguas Calientes) ist für viele Reisende der Ausgangspunkt für die Besichtigung der weltberühmten Inka-Stätte Machu Picchu. Doch der Aufenthalt im Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel lohnt sich nicht nur wegen der faszinierenden Ruinenstadt: Man kann von hier aus auch schöne Entdeckungstouren in die umliegende Natur unternehmen oder in Thermalquellen baden. Das Hotel biete 85 Zimmer und Suiten im Kolonialstil mit Gärten und teilweise sogar eigenen Pools. Es liegt zudem inmitten eines fünf Hektar großen Waldgebiets, in dem unzählige Tiere und Pflanzenarten zuhause sind. Allein 372 einheimische Orchideenarten und 214 Vogelarten gibt es hier zu bestaunen. Am besten nimmt man dafür an einer geführten Tour teil, bei der die Guides die besten Plätze für das Beobachten von Kolibris wissen und Lupen für die zum Teil winzigen Orchideenarten dabeihaben. Der perfekte Ort also, um einen ruhigen Entspannungstag einzulegen. Dafür eignet sich auch das hoteleigene Spa bestens, das regionale Pflanzenextrakte aus Minze, Eukalyptus und Orchideen verwendet.

Das Restaurant des Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel serviert lokale peruanische Küche mit modernen Einflüssen auf höchstem Niveau. Aber nicht nur das Essen ist ein Highlight, sondern auch die beindruckende Aussicht auf den Fluss Rio Vilcanota.

Inkaterra Hacienda Urubamba – Das Heilige Tal der Inka entdecken

Ein spektakuläres Ziel auf jeder Peru-Reise ist das Urubamba-Tal zwischen Cusco und Machu Picchu, auch das Heilige Tal der Inka genannt. Nur wenige Kilometer von Cusco entfernt lockt es mit Bilderbuchlandschaften: Kleine Dörfer und Märkte, Bergseen, weitläufige Felder und Inka-Ruinen wechseln sich ab. Im Zentrum der Stadt Huayoccari, umgeben von beeindruckenden grünlich-rot schimmernden Bergen, befindet sich die Unterkunft Inkaterra Hacienda Urubamba.

In dem Hotel im Hacienda-Stil übernachtet ihr in sehr geräumigen Suiten oder freistehenden Cottages, die eine atemberaubende Aussicht auf das Tal bieten. Die Einrichtung ist durch die Kulturgeschichte der Gegend inspiriert, mit Kolonialmöbeln, authentischen Inka-Masken und handgeschnitzten Holzmöbeln. Das Hotel arbeitet nach dem Earth-to-Table-Konzept: Zur Unterkunft gehört eine traditionell bewirtschaftete Biofarm, auf der Gäste das Gemüse für das Abendeessen selbst ernten können. Für die Behandlungen im Spa verwendet die Inkaterra Hacienda Urubamba selbstgezüchtete Kräuter, die von den Gästen vor Beginn der Behandlung selbst ausgesucht und gepflückt werden können.

Das Hotel ist nicht nur ein guter Ausgangspunkt für kulturelle Erkundungstouren durch das Heilige Tal der Inkas, sondern auch für diverse Naturaktivitäten wie Vogelbeobachtungen, Astronomische Beobachtungstouren oder um einfach den Sonnenauf- und -untergang in den Bergen zu bestaunen.

Eine Oase der Ruhe in Cusco: Das Inkaterra La Casona

Die quirlige Stadt Cusco ist die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und für viele ein Muss auf dem Weg nach Machu Picchu. Das Boutique-Hotel Inkaterra La Casona befindet sich zentral am Plaza de las Nazarenas und ist von belebten, kopfsteingepflasterten Straßen umgeben. Dennoch: Sobald sich die schwere Einganstür hinter einem schließt, ist das restaurierte Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ein Ort der Ruhe. Hier haben übrigens schon der Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar und der Abenteurer und Konquistador Diego de Almagro übernachtet.

Heute hat das Inkaterra La Casona 11 Suiten, die mit eleganten Möbeln im Kolonialstil, Marmorkaminen und freistehenden Badewannen ausgestattet sind. Einige Einrichtungsgegenstände und die mit Holzschnitzereien verzierten Türen wurden liebevoll restauriert und konnten so erhalten werden. Bevor ihr euch dem Sightseeing widmet, könnt ihr euch im Restaurant mit feinster, peruanischer Küche verwöhnen lassen. Übrigens ist das Inkaterra La Casona das erste Relais & Châteaux Mitglied in Peru.

Mehr über die nachhaltigen Unterkünfte von Inkaterra können Sie auch auf Green Pearls erfahren, einer Informationsplattform für nachhaltige Hotels, Destinationen und Projekte. Green Pearls ist beim Themen-Spezial „Nachhaltiges Reisen“ Kooperationspartner von Lilli Green.

Hinweis: Jede Reise hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, der umso größer ausfällt, je weiter wir reisen. Wenn Sie sich für eine Fernreise entscheiden, haben Sie die Möglichkeit, Ihren CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

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