Vor einiger Zeit habe ich im Bio-Laden meines Vertrauens eine Milch-Tüte entdeckt, die durch ihr ungewöhnliche Verpackung aufgefallen ist. Ebenfalls neu im Kühlregal gibt es nun seit kurzer Zeit Lobelater Bio Produkte. Abgesehen von der schön schlichten Gestaltung fällt zunächst nichts auf. Erst wenn man einen Becher in der Hand hält, spürt man einen Unterschied in der Materialität. Auf dem Becher gibt es im Gegensatz zur Milchtüte keine Informationen zum Material. Erst nach einem Blick auf die Website von Lobetaler Bio wird klar, dass es sich ebenfalls um eine innovative Kombination aus Kreide & Kunststoff handelt. Entwickelt wurde die Verpackung von der Verpackungsberatung C.E. Schweig. Durch den geringeren Anteil an Erdöl wird ein wesentlich geringerer Energieaufwand beim Schmelzen des Rohmaterials benötigt und somit 15% Energiekostenersparnis erreicht.
Das innovative Material besteht nur etwa zur Hälfte aus Kunststoff und zu 56% aus Kreide (Calciumcarbonat). Wir können somit mehr als die Hälfte des Kunststoffs einsparen, der in herkömmlichen Bechern steckt. Kreide ist ein natürlicher, sehr reichlich verfügbarer Rohstoff, der unserem Becher viel Stabilität verleiht. So lässt sich auch noch der Materialeinsatz pro Becher reduzieren, und wir kommen mit 30% weniger Gewicht als üblich aus. „Kreide“ ist ein natürlicher Rohstoff, der sehr reichhaltig in der europäischen Natur vorkommt. Durch die verbesserte Stabilität kann Material eingespart werden und somit Gewicht, was sich zudem positiv auf die Transportkosten auswirkt.
Dass nicht jedes Holz gleich (nachhaltig) ist, sollte den meisten seit dem Regenwaldreport klar sein. Ein Siegel, das bei der richtigen Wahl von Holz und auch Papier (zweite Wahl hinter 100% Recyclingpapier) unterstüzt, ist das FSC Siegel. Doch auch innerhalb dessen gibt es Abstufungen der einzelnen Holzarten und Herkunftsregionen. Eine ausführliche und übersichtliche Liste gibt es jetzt vom WWF. Auf der Seite des WWF können zudem für jede Holzart weitere Infos abgerufen werden.
Schon länger habe ich geplant, zu dem ein oder anderen Produkt / Hersteller einen kleinen Hintergrundbericht auf den Blog zu packen. Was ich hiermit tue. Seit kurzem haben wir das Schweizer Label Coll.Part im Sortiment. Es handelt sich kurz gesagt um Recycling Produkte aus gebrauchten Reis- oder Futtersäcken die unter fairen Bedingungen in Kambodscha gefertigt werden. Entworfen werden die Taschen, Geldbörsen und diversen Aufbewahrungsysteme von der Designerin Nina Raeber. Zusammen mit einem NGO sorgt Sie dafür, dass im Rahmen der Produktion kambodschanische Frauen in schwieriger Lebenslage durch eine qualifizierte Ausbildung und Schulplätze für ihre Kinder unterstützt werden. Jedes Stück ist natürlich ein Unikat und unterscheidet sich in Farbe und Motivausschnitt von den anderen. Hier geht es zu den Produkten und zum Lilli Green Shop.
Die Designerin Elise Gabriel hat zusammen mit der TheGreenFactory eine Möbel-Kollektion (The Zelfo Embrace) entworfen, mit der die Möglichkeiten des Materials Zelfo ausgetestet werden sollten. Zelfo ist eine 100% biologisch abbaubare Zellulosepaste. TheGreenFactory beschäftigt sich mit Materialien, die aus recycelbaren Stoffen wie Papier oder Landwirtschaftsabfällen sowie schnell wachsenden Pflanzen hergestellt werden können. Herausgekommen sind sehr schöne Arbeiten, die die Flexibilität und Leichtigkeit in Verbindung mit hoher Stabilität des Materials unterstreichen.
Als ich die Mail von Rita Capitain las, war ich zunächst etwas stutzig. Danach war unklar ob es überhaupt auf Lilli Green passt. Aber warum nicht? Biologisch abbaubar, intelligent und auch die Philosophie liegt einem schönen Gedanken zugrunde. Ausgangspunkt für die Bio-Urne ist, dass oftmals in Krematorien noch Aschenkapseln aus Weißblech verwendet werden, das sich natürlich nicht in der Erde zersetzt. Neben der bewusst gewählten organischen Form entstehen der Urnenrohling und seine Oberfläche aus biologisch abbaubaren Materialien, wie Papier, Baumwolle und Stärke. Durch die Urnenhälften führt ein Loch, in das ein Rohr eingeführt wird. In diesem Rohr befindet sich eine Öffnung, in das die Asche eingefüllt wird.
Wer mehr darüber erfahren will schaltet am Di, 09.02.2010 um 19:50 Uhr denMDR ein. Da habe ich mich wohl verlesen. Der Beitrag lief leider schon 2009.
Dem ein oder anderen wird es schon bekannt sein: Die Region Picardie und der Freistaat Thüringen Standorte von Herstellern und Verarbeitern von erneuerbarer und nachhaltiger Materialien organisieren einen europäischen Wettbewerb anlässlich des 15 jährigen Jubiläums ihrer bilateralen Zusammenarbeit. Mit diesem Wettbewerb wollen sie ihre Kooperation vertiefen, den Einfluss ihrer Länder in Europa weiterentwickeln sowie ihren Kompetenzen in Forschung und Lehre Ausdruck verleihen.
Zur Teilnahme am Wettbewerb ist die Einreichung eines Entwurfs mit nachwachsenden und ökologischen Materialien aus dem Bereichen Architektur (Gebäude, Gebäudeelemente, Städtebau, Innen-, Landschafts-, Ausstellungsarchitektur und temporäre Architektur) und Design (Industrie-, Produkt-, Objekt-, Transport-, Mode-, Interieur-, Display- und Verpackungs-Design sowie technisches Design) bis zum 18. April 2010 erforderlich.
Die eingereichten Entwürfe sollen technische, kulturelle und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen: Langlebigkeit, Akzeptanz der Nutzer, Komfort und Ästhetik. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Architektur beinhalten Gebäude oder Gebäudeelemente, die eine Einbettung in einen realen baulichen oder auch städtebaulichen Zusammenhang beachten. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Design verbinden kreative, ästhetische und angemessene Materialanwendung mit den Aspekten effizienter Reproduzierbarkeit. Ökologische Materialien leisten durch ihre Konzeption, Produktion, Integration, Anwendung und Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Teilnehmer übermitteln ihre Wettbewerbsbeiträge auf der Website bis zum 18. April 2010.
Bereits Ende letzten Jahres lief im ZDF eine Folge Abenteuer Wissen über die Earthships. Vor kurzem erhielt ich zusätzlich eine Mail mit dem selben Thema. Entwickelt wurden die futuristisch anmutenden Häuser von dem Amerikanischen Architekten Michael Reynolds. Earthships sind Häuser die sich durch Sonnenenergie und thermisch wirksame Masse selbst heizen und kühlen, Strom autark produzieren und, eine eigene Wasserversorgung haben, indem sie Regen- und Schmelzwasser auffangen. Hauptsächlich sind sie aus Abfallprodukten gebaut, darunter vor allem Reifen, Dosen und Flaschen. Das wirft wieder die Frage auf: Was ist Müll?
Architektur-Student Magnus Larsson hält einen spannenden Vortrag über seinen Plan, den Wüstensand mit Hilfe von Bakterien in ein stabiles Baumaterial zu verwandeln. Im Zuge der Ausbreitung der Wüsten ein interessante Möglichkeit die Wüsten bewohnbar zu machen.
Um genauer zu sein, geht es hier um das Upcycling von Waschmaschinen. Im Rahmen des atoms&bits-Festivals findet am 26./27. September das Projekt die Maschine umdenken statt.
Die Herausforderung
Kann man jedes Einzelteil einer Waschmaschine wiederverwenden und „upcyceln“? Kann man die verschiedenen Teile neu interpretieren, neu definieren und in neue Kontexte setzen, um damit greifbare, wertvolle und gebrauchsfähige Produkte herzustellen, die mehr sind als nur recycelte Objekte?
Wir suchen Designer/innen, Bastler/innen, Handwerker/innen, Hacker/innen, Elektronikspezialist/inn/en, Schmuckmacher/innen und jede/n, der/die diese Herausforderung annehmen will. Wenn du teilnehmen willst, melde dich bei diy@atomsandbits.net
Die Aufgabe
Man nehme eine Waschmaschine und „upcycle“ sie innerhalb von zwei Tagen in ein oder mehrere gebrauchsfähige Produkte, die danach verkauft werden müssen.
Die Motivation
Spaß haben, etwas für die Umwelt tun, die Einnahmen des Verkaufs behalten können, außerdem Hilfe, falls du Lust hast, die ganze Idee weiter zu verfolgen.
Die Beurteilung
Die Ergebnisse werden nach den folgenden Kriterien bewertet:
Erwirtschaftetes Geld
Anzahl der verwendeten Teile
Ästhetische und funktionale Eigenschaften
Die Regeln
Melde dich für die Teilnahme an.
Zusätzliche Schrottgeräte dürfen benutzt werden, um zusätzliche Teile für Objekte zu gewinnen. Alles, was an Schrott übrig ist, muss aber ebenfalls recycelt werden. Wir werden eine Kiste Ramsch zur Verfügung stellen, die Teilnehmer dürfen aber auch ihren eigenen mitbringen.
Die Produkte müssen einen Gebrauchswert haben
Verzierungen sind nicht erlaubt, d.h. ein Teil, das sich nirgendwo anders sinnvoll verwenden lässt, kann nicht irgendwo allein aus künstlerischen oder ästhetischen Gründen angebracht werden.
Die Teilnehmer dürfen ihre Einzelteile untereinander austauschen.
Die Teilnehmer dürfen ihre Fähigkeiten untereinander weitergeben.
Alle Produkte müssen am Ende des zweiten Tages fertig und präsentierbar sein.
Die Teilnehmer sind dafür selbst verantwortlich, sicher zu arbeiten und Produkte zu bauen, die gefahrlos benutzt werden können.
Der Mulch Chair von Craig Ian MacPherson ist Teil der Outcast collection, bei der Künstler und Designer Gartenabfälle in innovative Gartenmöbel verwandeln sollten. Der Mulch Chair wird während dem London Design Festival100% Design zu sehen sein.
Dan Phillips hat sich vorgenommen, durch seine Low-Income Housing Initiative mit dem Namen The Phoenix Commotion zu beweisen, dass Immobilien kostengünstig, energieeffizient und optisch ansprechend sein können. Es kommen nur Materialien von Flohmärkten, Schrottplätzen und sonstigen ungewöhnlichen Orten zum Einsatz.
Jedes Haus für sich ist eine Schatztruhe mit fantasievollen Kombinationen und Mustern die durch die besondere Kombination der Materialien entstehen. Zum einen hat die Verwendung von “Abfall” Vorteile für die Umwelt. Zum anderen geht es aber auch ganz klar um die Menschen und ihnen eine kostengünstige und gleichzeitig effektive Unterkunft zu bieten.
Chris Chapman will mit seiner “Gemüserolle” den Anbau so leicht wie möglich gestallten. In kleinen fächern des Recycling-Kartons sind verschiedene Samen eingebettet, die thematisch und vor allem vom Aussaat-Zeitpunkt zusammenpassen. Hinzukommen kleine Namensschilder die eine Verwechslung des Gemüses vermeiden sollen Einfach ausrollen, Erde darüber geben, gießen und fertig.
Die gute alte Konservendose schafft es nur noch sehr selten in unsere Küche. Doch sollte sie das nächste mal vorbeischauen, werde ich sie garantiert nicht wieder gehen lassen. Zu gut schauen die alternativen Aufsätze von Jack Bresnahan aus. Entstanden sind die Arbeiten Leider noch nicht zu kaufen.
Alle Bastler unter euch aufgepasst. Das Londoner Design-studiomama verzichtet auf den Verkauf seiner Möbelentwürfe und vertreibt lediglich die Bauanleitung. Eigentlich für 10 Pfund das Stück, aber weil Lilli Green so lieb gefragt hat, für umsonst! Das einzige Material, dass benötigt wird, sind zwei Paletten sowie Bohrer und Schrauben. Dann kann es auch schon losgehen. Herauskommen, je nach Fähigkeit und Anleitung ein Stuhl, Sessel oder Lampe.
Jeder der diese Anleitungen nutzt, ist verpflichtet ein Foto mit dem Ergebnis einzuschicken!
Nach der Ankündigung ist es schwer, einen passenden Beitrag nachzulegen und dass die Zeit aktuell immer knapper wird lässt sich hier sehr gut sehen. Doch da ich mit Details bzgl des Ladens erst nach der Eröffnung rausrücken will, bleibt zunächst alles beim alten.
So berichte ich einfach über den Abstecher zum BAUnatour Container. Es handelt sich hierbei um eine Wanderausstellung, deren erste Station Berlin ist. Thema ist Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen. So ist der Container u.a. aus dem speziellen Holz100 gebaut. Außerdem gibt es viele Querschnitte und Materialproben in Sachen ökologischer Dämmtechniken und Isolierung. Wer also plant sein Haus nachhaltig und ökologisch zu renovieren oder gar ein neues zu bauen, ist hier genau richtig.
Das Buch hatte mich bereits mehr als begeistert. Nun habe ich auf Karmakonsum erfahren, dass ein Film über das Projekt von Colin Beavan in den Startlöchern steht. Fantastisch! Gemeinsam mit seiner Frau und der zweijährigen Tochter hat er ein Jahr lang versucht, in New York so klimafreundlich wie möglich zu leben. Das bedeutet keinen Müll erzeugen, keinen Strom verbrauchen und sich nur regional und saisonal ernähren.
Bambus ist ein fantastisches Material. Und weil der Bürgermeister von Tabontabon eine sichere und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen gesucht hat, lag es nahe, sich für Bambus zu entscheiden. Seit dem rollen zwei in Handarbeit gefertigte Mini-Busse über die Straßen. Sie bestehen zu 90% aus Bambus und fahren mit Kokos Biodiesel.
Es könnte keinen schöneren Kontrast zu dem aktuellen Wetter geben, als über Weihnachtsbäume zu schreiben. Also tue ich das. Fabien Cappello vom Royal College of Art hat eine Möbel-Kollektion aus weggeworfenen Weihnachtsbäumen entworfen. Jedes Jahr im Januar ist er durch die Straßen Londons gezogen, um sich die alten Tannenbäume als Baumaterial zu sichern. Neben den Stämmen werden die Zweige zu Dübeln und die Nadeln zu einem neuen komprimierten Bord Material verarbeitet.
Cappello says the project is not about waste collection or recycling, but rather how people integrate with urban environments.
Anfang März habe ich bereits hier über das ScrapLab berichtet. Auf designboom habe ich ein paar spannende neue Arbeiten entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Scrap lab ist ein Projekt der Faculty of Architecture der Kasetsart University Bangkok (Thailand), das sich der kreativen Weiterverarbeitung von Produktionsabfällen verschrieben hat. Neben dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Ökologie beinhaltet das Konzept auch wirtschaftliche Aspekte. So wird kontinuierlich an einer Datenbank gearbeitet, die Informationen über Hersteller, Material, Form, Zusammensetzung und Kompatibilität beinhaltet.
“Still und heimlich” scheint sich hier eine Revolution im Material-Sektor abzuzeichnen. Aus diesem Grund habe ich auch schon vor einiger Zeit über diesen extrem leichten, steifen und trotzdem hoch-stabilen Verbundwerkstoff der THE WALL AG berichtet. Zusätzlich bekomme ich regelmäßig anfragen wo, wie und wann es mehr davon gibt. Daraufhin habe ich mal nachgefragt und auf die Schnelle folgende Informationen erhalten:
Aktuell steht das Material nur für Großprojekte in Afrika und Russland zur Verfügung. Für den freien Verkauf wird erst das Jahr 2010 angestrebt. Geduld ist also angesagt! Was die Projekte angeht, hoffe ich weitere Informationen zu erhalten und werde euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten!
Die Berlinerin Elisa Stroyzk hat während ihrem Studium am Central Saint Martins College of Art und Design in London einen Teppich der besonderen Art entworfen. Mit dem Material Holz gelingt ihr eine Verwischung zwischen Möbeln und Textilien. Geometrische Holz-Stücke verbinden sich zu einer flexiblen Oberfläche, die sich in verschiedene dreidimensionale Formen wandeln. Auf die Frage, welche Materialien und Techniken sie verwendet hat, antwortet Elisa:
Ich arbeitete mit Holz-Furnier Resten einer Holz-Werkstatt, die sich kurz vor der Schließung befindet. Das Holz wird von Hand oder per Lasercut in Stücke von verschiedenen geometrischen Formen geschnitten. Alle Stücke werden von Hand auf einem Textiloberfläche geklebt.
Der Designer Nicolas Cheng (Studioroom906) präsentiert diese schöne Reihe mit dem Namen “Childhood Memories” gerade auf der Mailänder Möbelmesse. Das besondere ist, dass Cheng Eierschalen verwendet, die unter hohem Druck zu einem neuen Material aus Proteinen und mineralischen Kristallen werden. Ca. 100 Eierschalen werden für ein Set bestehend aus Bleistift,, Bleistifthalter, Radiergummi und A5-Papier benötigt. Was es mit dem Namen auf sich hat, ließ sich leider nicht herausfinden.
Bevor sich dieser Blog zu einer Datenbank für Recycling-Lampen entwickelt, bediene ich lieber schnell die Kategorie Materialien. Die beiden Architekten Dring und Schwaag aus Berlin haben dekorative Fassadenelemente entwickelt, die neben ihrem modernen Aussehen ihr wahres Können im Reinigen der Luft von Abgasen und Gerüchen unter Beweis stellen. Es kommen hier Titandioxidpartikel in Nanodimension zum Einsatz, die bereits in der Wandfarbe Alpina AirClean® und speziellen Tapeten zum Einsatz kommen um die Innenräume von Schadstoffen wie Nikotin oder Formaldehyd zu befreien. Ideal wäre natürlich, wenn die Luft in den Großstädten keine dieser reinigenden Materialen benötigen würde. Da dies aber leider nicht der Fall ist, freuen wir uns über die Entwicklung und auf baldige Luftverbesserung!
Als ich diesen Namen auf Treehugger gelesen habe, musste ich mich zunächst fragen, ob die Damen & Herren von Treehugger sich vertippt haben – was auf einer Amerikanischen Tastatur ohne “Ä” gar nicht so leicht ist.
Scheint aber alles richtig zu zu sein. Und unabhängig davon steckt ein super Konzept dahinter. Die Firma Klättermusen ist ein Schwedischer Outdoor-Ausrüster mit einem besonderen Recyclingprogramm. Die Produkte werden nämlich zum Teil aus recycelten Nylon hergestellt. Ebenfalls wird Biobaumwolle für einzelne Produkte verwendet. Doch damit nicht genug. Je nach Produkt zahlt Klättermusen 1, 5, 10 oder 20 Euros wenn es am Ende seines Produktlebens zurückgegeben wird, hierfür ist auf jedem Produkt ein Etikett mit dem “refund value” angebracht. Doch auch Rücksäcke, Jacken und Co. die Vor dem ersten März gekauft wurden, werden kostenlos zurück genommen und recycelt.
Ein ganz fantastisches Konzept das parallelen zu Cradle 2 Cradle hat. Denn davon Träume ich schon lange, dass alle Hersteller jedes Produkt kostenlos zurücknehmen und die nach Möglichkeit 100%ige Wiederverwertung übernehmen. Aus einzelnen Bereichen kennt man es ja schon, z.B. die Autoindustrie, die für die Entsorgung und Wiederverwertung von Altfahrzeugen verantwortlich ist. Oder das Mobiltelefon Motorola Renew W233.
Alles erste Versuche die Hoffentlich bald öfter zu sehen sind!
Dieser Rucksack ist aus 100% recyceltem Nylon und insgesamt zu 70% aus recycelten Materialien gefertigt.
At the moment there is no more burning issue than that of the environment. Will the Earth be left for our children and grandchildren and, if so, what will it look like? These are important questions but one thing is clear; if we are to wait until politicians and researchers agree and take action it will be too late. Each and every one of us can do a lot on a small scale to reduce environmental damage.
Beim Einkauf stellt sich oft die Frage, ob man nun zur Papier- oder Plastiktüte greift. Natürlich vorausgesetzt der umweltbewusste Konsument hat ausnahmsweise seinen Stoffbeutel, Rucksack oder Korb vergessen. Wer sich nun aber bei jedem dritten Einkauf einen Stoffbeutel zulegt und glaubt der Umwelt damit einen gefallen zu tun, hat die Energiebilanz vergessen. Folgende Tabelle versucht zumindest auf die oben gestellte Frage Antwort zu geben. Sehr übersichtlich, verständlich und bestimmt für den ein oder anderen mit einem Aha-Effekt. Zwar schon etwas älter, aber immer noch aktuell. Hier gibt es den ausführlichen Vergleich.
Scrap lab ist ein Projekt der Faculty of Architecture der Kasetsart University Bangkok (Thailand), das sich der kreativen Weiterverarbeitung von Produktionsabfällen verschrieben hat. Neben dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Ökologie beinhaltet das Konzept auch wirtschaftliche Aspekte. So wird kontinuierlich an einer Datenbank gearbeitet, die Informationen über Hersteller, Material, Form, Zusammensetzung und Kompatibilität beinhaltet.
Im Scrap Lab sind u.a. folgende Sitzmöglichkeiten entstanden:
Aus abgeschnittenen Plastik-Randstücken hat Khatiya Chatpetch den Stuhl und Hocker “Black Nest” entworfen.
Aus Resten der Jeansproduktion anstand dieser ziemliche coole Sessel.
Einen Blick hinter die Kulissen und weitere spannende Entwürfe gibt es für alle, die…
“Nachhaltige Materialien” nennt sich eine Kategorie von Lilli Green und schreit schon eine ganze Weile nach einem neuen Beitrag. Bevor das Geschrei zu groß wird, leiste ich Abbitte und stelle euch Krafplex vor.
Kraftplex besteht zu 100 Prozent aus Zellulose und kann auch als “Holzblech” bezeichnet werden. Die hochwertigen Fasern stammen aus Weichholzbeständen und durchlaufen einen Herstellungsprozess, der ohne chemische Zusätze, Bleich- oder Bindemittel auskommt.
Der Werkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen ist somit umweltfreundlich und vollständig biologisch abbaubar. Eigenschaften wie elektrisch isolierend gepaart mit hoher Flexibilität, machen es zu einer Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen. Neben der nassen oder trockenen Verformbarkeit, kann es u.a. mit Laser oder Wasserstrahl geschnitten werden, ausserdem gestanzt, gefräst und geklebt werden.
Krafplex eignet sich somit sehr gut für Interieurdesign, Möbelherstellung und für das Produktdesign. Die Well GmbH veranstaltet regelmäßig Workshops um neue Anwendungsbereiche kennen zulernen und auszutesten.
Weitere Informationen, Beispiele und Bestellmöglichkeiten findet ihr auf dieser Seite.
Um es gleich vorweg zu nehmen: dieser Post passt nur bedingt auf diesen Blog, aber ich kann und will es euch nicht vorenthalten. Wenn ich mich auf das Re*Festival beziehe und Recycling als nicht nur Material-abhängignen Prozess betrachte, hat dies durchaus Berechtigung hier vorgestellt zu werden.
Unabhängig davon ob es nun passt oder nicht es ist der Hamma und muss einfach sein. Seht es als Addon, Geschenk und Start in das Wochenende!
Um es mit den Worten von René (hier gibt es auch noch mehr von Kutiman) zu sagen:
Das hier ist vielleicht das beste, was man mit Youtube bislang gemacht hat: Kutiman (Myspace) ist ein israelischer Funk-Musiker, nimmt Videos von Musik-Instrument-Demos oder DIY-Songs und masht Samples (und natürlich die Bilder) daraus in neue, fantastische Tracks respektive Videos für sein Projekt „ThruYou“. Nextgen Youtube-Musicmashup-Videos, ganz ganz wunderbar!
Die 60Bag von Katarzyna Akincyz und Raminiguiz Truchanowicz lässt sich eindeutig als nachhaltig und gleichzeitig sehr fashionable bezeichnen. Hergestellt aus nicht gewebter Flax-Viscose die bei der Faserherstellung als Abfallstoff anfallt. Seinen Namen hat die Tasche von der Tatsache, dass sich die Tasche innerhalb von 60 Tagen zersetzt, wenn sie denn weggeworfen wurde.