Design Grafik Recycling Selber machen

Nachhaltige visitenkarten

Visitenkarten gibt es viele. Doch unterscheiden sich die meisten nur im Namen und der Telefonnummer. Doch eine Visitenkarte sollte mehr können bzw. kann mehr als nur Informationsträger zu sein. Wenn ich auf meinen Schreibtisch blicke, sehe ich einen Stapel von unzähligen Kontakten, die wiederum auf ein rechteckiges Stück Papier gedruckt sind und darauf warten, gelesen zu werden. Es gilt also sich abzuheben, aufzufallen aber auch eine Botschaft zu vermitteln. Besonders in der „Nachhaltigeits-Branche“ sollte der Ansatz ganzheitlich sein und somit nicht an Visitenkarten vorbei laufen. Im Laufe der Zeit haben wir einige Visitenkarten Konzepte, Entwürfe und Exemplare gesammelt, die durch Materialität, Recycling und „wachsende“ Ideen sich hervorheben, aber seht selbst. Wer noch etwas kennt, das der Liste hinzufügt werden sollte, schreibt einfach ein Kommentar mit Link oder einer Info.

Von Andrea Romani stammt der folgende Entwurf. Einfach einen Stempel anfertigen und auf Abfallreste, Papierschnipsel, Stofffetzen oder was einem noch so einfällt, stempeln.

Diese Visitenkarte klammert sich fest und lässt nicht wieder los.

Dieses Stück Straßenkarte zeigt dem Empfänger gleichzeitig, wie er am schnellsten ans Ziel kommt.

Oder wie wäre es mit einem praktischen Zweitnutzen? Diese Visitenkarten, kann ein treuer Helfer in der „Not“ sein.

Mit den folgenden Visitenkarten kann man glaubwürdig für nachhaltiges Wachstum, Naturverbundenheit und Kreativität werben. Variante eins ist von Jamie Wieck, Variante zwei wurde von Jung von Matt für das Landschafts-Architekten-Büro Tur & Partner entworfen. Oder wie in Variante drei, dem Empfänger das Säen der Samen selbst überlassen.

Alternativ zu Papier lässt sich auch das Ausgangsmaterial Holz bedrucken. Somit wird die Energie für die Weiterverarbeitung gespart und sorgt gleichzeitig für ein haptisches Erlebnis. Anbieter für Visitenkarten aus Holz sind z.B. PrintWeb oder Holzkarten. Holz-Visitenkarten gibt es auch hier: sustainablecards.com (danke an Aart für den Tip)

Wer es lieber klassisch mag, druckt auf 100% Recyclingpapier und verzichtet auf Lacke und sonstige Schadstoff-haltigen Veredelungen. Druckerein, die zudem klimaneutral Drucken gibt es zahlreich. Letzten Endes ist die, zumindest für die Umwelt, nachhaltigste Visitenkarte: natürlich keine Visitenkarten :)

7 Comments

  1. Danke, schöne Tipps und Ideen! Aber bist du bei deiner Recherche auch „klassischen“ Visitenkarten gefunden, die auf nachhaltig gesourctem Material gedruckt sind und sich möglicherweise zum Beispiel kompostieren lassen?

    Ich würde selbst ungern ganz auf Visitenkarten verzichten. Unterwegs auf meinen Touren benutze ich auch einen Stempel.

  2. Wow, sind die schön!
    Ich als Gestalter würde total gern viel mehr solcher Projekte machen.
    Besonders die Visitenkarte für die Landschaftsgestalter ist toll :-)

    Danke für’s Teilen dieser Sammlung!
    Janine

  3. Ich finde die Wäschklammer und vor allem die visitenkarte mit dem unkrauthaaren toll

  4. Pingback: Found Online, the Eco-friendly Edition – January 2011 | …it's Uta's Blog

  5. Pingback: Heute hab’ ich Lust auf Kunst! « Mademoiselle Caramels Blog

  6. Jupp, Stempel ist wohl das Pfiffigste. Kartons ohne Ende im Keller. Habe aber auch mal das Holz angefragt…

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