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Weltrekord: Die längste Vogelhauskette der Welt

Was man nicht alles tun kann, um ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen! In Magdeburg haben Bürger eine bunte Vogelhaus-Kette aus 4389 Häuschen aneinandergereiht und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Die Aktion soll die Leistungskraft der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt zeigen, doch wir greifen das Thema aus einem anderen Grund auf: Viele einheimische Vögel sind bedroht. Für den Vogelschutz kann jeder selbst etwas tun.

Alle Vögel sind schon da…?

Für die Magdeburger Vogelhauskette haben Schulen, Kindergärten und Privatleute Vogelhäuser liebevoll bemalt (Hier auch Bilder der Aktion). Doch die Häuschen könnten unbewohnt bleiben, denn Naturschützer und Umweltverbände schlagen Alarm. Bei vielen Vogelarten gehen die Bestände teils stark zurück. Die Gründe sind vielfältig: Im Verdacht stehen Pestizide in der Landwirtschaft, schwindende Lebensräume und Nahrungsmangel, verstärkt durch das Insektensterben. Die Kulturlandschaft verliert an Vielfalt, wird immer aufgeräumter. Düngemittel sorgen dafür, dass auf Wissen und Feldern weniger Wildkräuter wachsen, von denen sich Insekten und auch so mancher Vogel ernähren. Unsere Städte werden immer sauberer, ordentlicher und herausgeputzter. Sie bieten immer weniger verwilderte Bereiche und Hecken, in denen sich unsere gefiederten Freunde wohlfühlen.

Vogelhauskette am Baum

Ein Vogelhaus im Winter kann helfen

Vogelschutz ist also wichtig, es gilt, dem heimischen Vogel ein Stück natürlichen Lebensraum zurückzugeben. Mit einem Vogelhaus zum Füttern im Winter bewirkt man zwar keine Wunder, weil die Art Vogel, die man damit erreicht (also zum Beispiel Meisen oder Rotkehlchen) im Moment nicht gefährdet ist. Trotzdem kann ein Vogelhaus zum Vogelschutz beitragen und den Tieren helfen. Dann darf aber erst bei Frost oder Schnee gefüttert werden – und dann regelmäßig. Für das Vogelhaus geeignet sind Sonnenblumenkerne und Futtermischungen mit verschiedenen Samen, und Weichfutterfresser wie Rotkehlchen oder Amseln mögen Rosinen, Obst und Wildbeeren.

Mit einem Nistkasten Vögeln einen sicheren Brutplatz schenken

Mehr für den Vogelschutz kann man mit einer naturnahen Gartengestaltung tun und – gerade in Städten – mit einem Nistkasten. In dicht besiedelten Gebieten fehlt es oft an natürlichen Nistplätzen, und das nicht nur, weil es wenig Baumhöhlen gibt. Auch modernisierte oder energieeffizient gebaute Häuser laden nicht zum Nestbau ein, so wie es früher in Mauerspalten oder in Reetdächern möglich war. Viele Vögel freuen sich deshalb über einen menschengemachten Nistplatz. Wichtig ist, dass der Kasten aus einem naturbelassenen, atmungsaktiven Material ohne Chemie besteht, damit er nicht schimmelt und sich der der Vogel darin wohlfühlt. Übrigens: Nistkästen sind nicht nur im Frühjahr zur Brutzeit nützlich. Auch im Winter schützen sie vor Kälte – und das nicht nur Vögel, sondern auch Insekten. Schmetterlinge. Im Lilli Green Shop haben wir den passenden Nistkasten „Sylvester Bird Box“ für euch, den ihr an der Hauswand oder an einem Baum aufhängen könnt. Dort findet der Vogel, der im Winter bei euch Futter sucht auch gleich ein sicheres und gemütliches Haus, um eine Familie zu gründen.

Vogelhaus am BaumVogelhaus mit Katze

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