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Smart Home = Eco Home?

Stromsparen im Smart Home? – So geht es!

Im Smart Home lebt es sich komfortabel: Intelligente Systeme steuern automatisch die Heizung, schalten die Alarmanlage ein, wenn niemand zuhause ist, oder alle Lichter aus, sobald man das Haus verlässt. Wer das für überflüssige Spielerei hält, kann trotzdem vom Smart Home profitieren. Vernetzte Geräte helfen nämlich auch beim Stromsparen, und das umso mehr, wenn man selbst Strom erzeugt.

Energie sparen mit Solarstrom und vernetzten Geräten

Einfach und schnell geht das Stromsparen im Smart Home mit intelligenten Steckdosen oder Wandtastern. Mit smarten Lichtschalter kann man das Licht auch noch von unterwegs per App ausschalten, falls man es vergessen hat.  Wenn Sind können Sie Ihre Anwesenheit simulieren, weil z. B. Lichter zu typischen Zeiten an- und wieder ausgehen.  Das mit Abstand größte Potential zum Energiesparen bietet eine eigene Solaranlage, mit der immer mehr Hausbesitzer selbst Strom erzeugen. Solarstrom kostet inzwischen viel weniger als Strom aus dem Netz – mit 12 bis 14 Cent pro Kilowattstunde 2,5 bis 3mal so viel! Und mit einem Stromspeicher steht dieser Strom auch dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht mehr scheint.

Den eigenen Stromverbrauch gezielt steuern

Und hier kommen vernetzte Geräte ins Spiel, denn damit lassen sich Erzeugung und Verbrauch im Smart Home optimal aufeinander abstimmen. Zum Beispiel kann man Waschmaschine oder Geschirrspüler automatisch dann laufen lassen, wenn mehr Strom erzeugt als im Haushalt verbraucht wird. Mit zwischengespeichertem Strom lassen sich über Nacht gezielt das E-Bike oder das Elektroauto laden. Die Elektrogeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler können Sie natürlich nur dann entsprechend vernetzen, wenn sie gewisse smarte Grundfunktionen haben. Oder zumindest über einen smarten Zwischenstecker – sofern dieser dafür ausgelegt ist – in der Steckdose steckt. Ein komplett leer gefahrenes E-Auto werden Sie wahrscheinlich noch nicht komplett mit eigenem Strom laden können: dazu reicht aktuell typischerweise die PV-Erzeugung und vor allem die Größe des Speichers nicht aus. Allerdings stellen auch die wenigsten ihr Auto komplett leer Zuhause ab.

Ein Smart Meter hilft

Einen detaillierten Überblick über den Stromverbrauch im Haushalt geben Smart Meter, also intelligente Stromzähler. Es gibt Stromanbieter, die Tarife mit Smart Meter anbieten, zum Beispiel Polarstern mit Wirklich Eigenstrom. Dieser Tarif beinhaltet auf Wunsch auch eine Solaranlage und einen Stromspeicher. Dann kommt nur noch der Reststrom aus dem Netz – natürlich Ökostrom.

Stromkosten sparen im Smart Grid

Künftig wird auch das intelligente Stromnetz eine große Rolle spielen, und dann entstehen neue Einnahmequellen. Die Energiewende braucht miteinander vernetzte Solaranlagen und Stromspeicher, die flexibel Strom ins Netz einspeisen oder aufnehmen und so Schwankungen ausgleichen. Polarstern hat mehrere Tarife, mit denen man im Smart Home Stromkosten sparen kann: Über die Tarife Wärmepumpenstrom oder Wirklich Autostrom Plus können Kunden ihre Wärmepumpe bzw. ihre intelligente Elektroauto-Ladestation zur Netzstabilisierung bereitstellen. Das belohnt der Netzbetreiber finanziell.

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