Vor einiger Zeit habe ich im Bio-Laden meines Vertrauens eine Milch-Tüte entdeckt, die durch ihr ungewöhnliche Verpackung aufgefallen ist. Ebenfalls neu im Kühlregal gibt es nun seit kurzer Zeit Lobelater Bio Produkte. Abgesehen von der schön schlichten Gestaltung fällt zunächst nichts auf. Erst wenn man einen Becher in der Hand hält, spürt man einen Unterschied in der Materialität. Auf dem Becher gibt es im Gegensatz zur Milchtüte keine Informationen zum Material. Erst nach einem Blick auf die Website von Lobetaler Bio wird klar, dass es sich ebenfalls um eine innovative Kombination aus Kreide & Kunststoff handelt. Entwickelt wurde die Verpackung von der Verpackungsberatung C.E. Schweig. Durch den geringeren Anteil an Erdöl wird ein wesentlich geringerer Energieaufwand beim Schmelzen des Rohmaterials benötigt und somit 15% Energiekostenersparnis erreicht.
Das innovative Material besteht nur etwa zur Hälfte aus Kunststoff und zu 56% aus Kreide (Calciumcarbonat). Wir können somit mehr als die Hälfte des Kunststoffs einsparen, der in herkömmlichen Bechern steckt. Kreide ist ein natürlicher, sehr reichlich verfügbarer Rohstoff, der unserem Becher viel Stabilität verleiht. So lässt sich auch noch der Materialeinsatz pro Becher reduzieren, und wir kommen mit 30% weniger Gewicht als üblich aus. „Kreide“ ist ein natürlicher Rohstoff, der sehr reichhaltig in der europäischen Natur vorkommt. Durch die verbesserte Stabilität kann Material eingespart werden und somit Gewicht, was sich zudem positiv auf die Transportkosten auswirkt.
“Braindesign” lautet das Thema des März-Events von come closer am Donnerstag, den 18. März um 19:30 Uhr in Frankfurt. Neben Gabriele Seynsche, Diplom-Psychologin, Therapeutin und Mentaltrainerin die uns Einblicke in die faszinierenden Erkenntnisse der Hirnforschung gibt und uns zeigt, wie wir diese nutzen können, um uns selbst und unsere Welt nach unseren Vorstellungen und Wünschen bewusst und nachhaltig zu gestalten, werden ein paar Produkte aus dem Lilli Green Shop zu sehen sein, die durch ihre konzeptionelle Arbeit hervorstechen.
Wie kann man sich das ständige Licht-Anschalten abgewöhnen? Kurz und schmerzvoll sollte es mit dem Lichtschalter von Josselin Zaïgouche aus Paris gehen.
schmidttakahashi ist ein Modelabel aus Berlin, dass wie der Name vermuten lässt, aus Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi besteht. Ihre aktuelle Kollektion trägt den schönen Titel REANIMATION – WIEDERBELEBUNGSMASSNAHMEN und rührt daher, dass unterschiedlichste gebrauchte Kleidungstücke zu neuen und frischen Unikaten verarbeitet werden. Und weil die Kollektion sich weiter entwickeln soll, benötigt das Label neue alte Kleider.
“Wir möchten unser Archiv aus unterschiedlichen gebrauchten Kleidungsstücken erweitern und würden gerne Ihre Altkleider in unser Projekt aufnehmen.
Alles was Sie nicht mehr gebrauchen können: Kleidung, Schuhe, Accessoires oder Taschen, ausgenommen Unterwäsche, können Sie in unseren Container abgeben. Der Wander-Container steht bei dem feinen Herrenausstatter “Trüffelschwein” om 01. bis 31.März. Wir informieren Sie über das weitere Leben Ihres Kleidungsstückes.
In die äußere ‚Haut‘ eines anderen Menschen zu schlüpfen ist eine seltsame und reizvolle Erfahrung. Auch wenn die Kleidungsteile ursprünglich in hoher Auflage für eine anonyme Käuferschaft produziert wurden, erfahren sie eine individuelle Prägung, sobald sie in den persönlichen Besitz eines Menschen übergehen.
„Empowering a new Spirit in Business“ – unter diesem Motto schreibt das Online-Portal KarmaKonsum, zum zweiten Mal einen Gründer-Award für ökologisch-nachhaltige Startups aus. In Zusammenarbeit mit GreenVenture.net und der IHK Frankfurt sucht KarmaKonsum Existenzgründer mit ökologisch-nachhaltigen und/oder sozialen Geschäftsideen. Der Gründer-Award 2010 wird anlässlich der vierten KarmaKonsum Konferenz vergeben, die am 25. und 26. Juni 2010 in Frankfurt a. M. stattfindet. Bewerbungsfrist für Teilnehmer ist der 25. April 2010. Neben der gut besetzten Jury, kann sich auch der Preis sehen lassen. So erhält der Gewinner ein Dienstleistungspaket im Wert von über 30.000,- Euro. Der Award findet im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz statt und endet wie im letzten Jahr mit dem GreenCamp.Hier gibt es weitere Infos zu: Konferenz, Award & Greencamp
Am 25. Feburar wurde das Planetsolar in der Kieler Bootswerft enthüllt. Als erste vollständig mit Sonnenenergie betriebene Yacht soll die “Planetsolar” 2011 die Welt umrunden. Zunächst beginnt die Fahrt mit einer Werbetour. Im Anschluss startet die Planetsolar mit drei Besatzungsmitgliedern entlang der Äquatorialroute von Ost nach West die Weltumrundung. Mit einer geplanten Durchschnittsgeschwindigkeit von acht Knoten (15 Kilometern in der Stunde) wird die große Rundfahrt ca 140 Tage dauern. Anders als bei bisherigen Sonnenenergie-Projekten kann der Katamaran wohl auch längere Wolkenphasen überbrücken. Ausgestattet ist das Boot mit 470 qm photovoltaischen Modulen. Diese speichern bei schönem Wetter überschüssige Energie in Batterien. So soll das Boot ohne Sonnenstrahlen noch 1.000 Kilometer weiterschippern können.
BerliNordik ist ein Networking-Projekt, das auf internationaler Ebene junge & talentierteDesigner aus Berlin mit ihren Kollegen aus den nordischen Ländern zum Thema dernachhaltigen Gestaltung in Mode-, Produkt- und Interiordesign zusammenbringt, um sich zu vernetzen und voneinander sowie von Experten zu lernen.
Nach „bright green fashion“ und einem erfolgreichem Projektauftakt 2009 mit Kopenhagen, bleibt Berlinordik 2010 in Berlin und lädt die Nordischen Partner in die Hauptstadtein, bevor es ab 2011 weiter nach Island, Norwegen, Finnland und Schweden geht.
Mit der Ausstellung „bright green design“ im Rahmendes DMY vom 8. – 13. Juni 2010 präsentiert CREATE BERLIN in Kooperation mit dem IDZ junges und nachhaltiges Produktdesign aus Berlin und den Nordischen Ländern. Die Ausstellung wird nach ihrer Eröffnung wandern und an bis zu zwei weiteren Standorten im Rahmen des Projektes BerliNordik präsentiert. Wir suchen Berliner Gestalterinnen und Gestalter aus den Bereichen Produkt- und Interieurdesign mit max. 5 Jahren Berufserfahrung, die mit ihren Produkten und Objekten zum Thema Nachhaltigkeit - und zwar in Idee und Entwurf, durch Material und Energieverbrauch, oder auch durch die Prozesse von Produktion, Gebrauch und Verwertung – zur Ausstellung beitragen.
Bewerbungs- und Einsendeschluss ist der 23. April 2010.
Einsendung per Email an: berlinordik@create-berlin.de
Dass nicht jedes Holz gleich (nachhaltig) ist, sollte den meisten seit dem Regenwaldreport klar sein. Ein Siegel, das bei der richtigen Wahl von Holz und auch Papier (zweite Wahl hinter 100% Recyclingpapier) unterstüzt, ist das FSC Siegel. Doch auch innerhalb dessen gibt es Abstufungen der einzelnen Holzarten und Herkunftsregionen. Eine ausführliche und übersichtliche Liste gibt es jetzt vom WWF. Auf der Seite des WWF können zudem für jede Holzart weitere Infos abgerufen werden.
Morgen startet der Film Pastic Planet bundesweit in über 40 Kinos. Der Trailer startet mit dem Satz: “Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken.” Stellt sich die Frage, ob man wirklich den Film sehen sollte . Natürlich ist der Film ein Muss. Hier gibt es die Liste der Filmhäuser, die den Film zeigen.
Der Kölner Designer David Olschewski hat sich zum Markenzeichen gemacht, Produkte aus Materialien zu entwerfen die zunächst sehr weit vom eigentlichen Produkt entfernt sind. So ist Peglight eine Lampe aus unzähligen Wäscheklammern, die zusammengesteckt und deren Form auch beliebig erweitert werden kann. Theoretisch lässt sich die Lampe auch bei Bedarf demontieren und wenn die Wäsche trocken ist einfach wieder aufbauen. Außerdem stammt der Stuhl Bromstool, die Sitzgarnitur Badezimmer und der Schwimmflügel-Hocker aus seiner Feder. Dieser würde sich bestimmt gut mit der Schwimmflügel-Lampe von Atelier V machen.
Schon länger habe ich geplant, zu dem ein oder anderen Produkt / Hersteller einen kleinen Hintergrundbericht auf den Blog zu packen. Was ich hiermit tue. Seit kurzem haben wir das Schweizer Label Coll.Part im Sortiment. Es handelt sich kurz gesagt um Recycling Produkte aus gebrauchten Reis- oder Futtersäcken die unter fairen Bedingungen in Kambodscha gefertigt werden. Entworfen werden die Taschen, Geldbörsen und diversen Aufbewahrungsysteme von der Designerin Nina Raeber. Zusammen mit einem NGO sorgt Sie dafür, dass im Rahmen der Produktion kambodschanische Frauen in schwieriger Lebenslage durch eine qualifizierte Ausbildung und Schulplätze für ihre Kinder unterstützt werden. Jedes Stück ist natürlich ein Unikat und unterscheidet sich in Farbe und Motivausschnitt von den anderen. Hier geht es zu den Produkten und zum Lilli Green Shop.
Die Designerin Elise Gabriel hat zusammen mit der TheGreenFactory eine Möbel-Kollektion (The Zelfo Embrace) entworfen, mit der die Möglichkeiten des Materials Zelfo ausgetestet werden sollten. Zelfo ist eine 100% biologisch abbaubare Zellulosepaste. TheGreenFactory beschäftigt sich mit Materialien, die aus recycelbaren Stoffen wie Papier oder Landwirtschaftsabfällen sowie schnell wachsenden Pflanzen hergestellt werden können. Herausgekommen sind sehr schöne Arbeiten, die die Flexibilität und Leichtigkeit in Verbindung mit hoher Stabilität des Materials unterstreichen.
Für die nächste Woche gibt es noch zwei Termine, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
15.2.2010 – Natürlich geht’s auch?!” – Neue Nachhaltigkeit in der Textilproduktion
Um 18.30 findet in der HWR Berlin ein Vortrags und Diskussionsabend zum Thema Nachhaltigkeit in der Textilproduktion statt. Dazu gibt es Vorträge zu Chemie in Textilien und der Herstellung und Verarbeitung von Stoffen in Indien. Vorab stellt Moritz Grund vom sdc nochmals den Ressourcenkurzfilm “FLOW” vor. sdc Mitglied Jan Hendrik Arnold präsentiert danach sein Diplom-Konzept für Kinderwindeln (cradle to cradle).
17.2.2010 – Age of Stupid – Karawane
Um 18:30 zieht die Age of Stupid – Karawane, ein Projekt von IRIS e.V. und sdc, in den botanischen Garten Berlin, um dort mit Hilfe des Films über die Gefahren der Klimakatastrophe und den Spielraum persönlichen Handelns aufzuklären.
Auch wenn August 2009 bereits ein wenig zurück liegt, ist es einen Beitrag wert. So verbrachte der Photograf Simon Hoegsberg eine Woche lang, 5 Stunden täglich in der Fußgängerzone von Kopenhagen damit, Passenten kostenlos zu einem Beratungsgespräch zu Verfügung zustehen. Kaffee gab es obendrein gratis dazu. Ein sehr schönes und spannendes Experiment über die Bereitschaft von Menschen mit einem Fremden über unterschiedlichste Themen und Probleme zu sprechen.
About 50 people contacted me during that week, and the talks I had with them lasted from ten minutes to one and a half hours, if you leave out the black woman who quickly stopped and asked me the question: Should I marry him or not? and who asked me the question: Should I marry him or not? and who disappeared again, laughing, without waiting for an answer.
Diese und viele weitere Erfahrungen schildert Hoegsberg auf seiner Website.
Das STADTMUSEUM, das Umweltamt und das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben gemeinsam eine Ausstellung zum Thema Ökologie erarbeitet. Mit Artefakten der Stadtgeschichte bis zur Gegenwart wird versucht, den Begriff ?Ökologische Stadt? beispielhaft für Düsseldorf als europäische Stadt zu definieren. Dazu dienen Gemälde, Fotografien, Pläne, Modelle, Grafiken, Statistiken, Zeitungsartikel, Archivalien, Filme und Tonaufnahmen, die von Vorträgen, Workshops und Aktionen begleitet werden. Die Bürgerinnen und Bürger können so den Umgang mit den Ressourcen Wasser, Boden und Luft in ihrer Stadt diskutieren.
Ausstellung: 6. Februar bis 2. Mai 2010
Eröffnung: Freitag, 5. Februar, 19.30 Uhr
Ort: Stadtmuseum, Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf
Oder eher Good Night? Bei dieser Nachttischlampe muss man sich jedenfalls das Licht zum Lesen erst einmal verdienen. Entworfen wurde die Lampe von Gionata Gatto, der auch schon für die UrbanBuds verantwortlich war. Schön ist außerdem, dass der Strom nicht lange gespeichert werden kann und das schwächer werdende Licht einen sanft in den Schlaf schummert.
Als ich die Mail von Rita Capitain las, war ich zunächst etwas stutzig. Danach war unklar ob es überhaupt auf Lilli Green passt. Aber warum nicht? Biologisch abbaubar, intelligent und auch die Philosophie liegt einem schönen Gedanken zugrunde. Ausgangspunkt für die Bio-Urne ist, dass oftmals in Krematorien noch Aschenkapseln aus Weißblech verwendet werden, das sich natürlich nicht in der Erde zersetzt. Neben der bewusst gewählten organischen Form entstehen der Urnenrohling und seine Oberfläche aus biologisch abbaubaren Materialien, wie Papier, Baumwolle und Stärke. Durch die Urnenhälften führt ein Loch, in das ein Rohr eingeführt wird. In diesem Rohr befindet sich eine Öffnung, in das die Asche eingefüllt wird.
Wer mehr darüber erfahren will schaltet am Di, 09.02.2010 um 19:50 Uhr denMDR ein. Da habe ich mich wohl verlesen. Der Beitrag lief leider schon 2009.
Von einem Wettbewerb zum nächsten. Seit gestern ist es nämlich wieder soweit. Das öffentliche voting für den Greener Gadgets Design Competition ist eröffnet. Spannende Beiträge sind auch dieses mal dabei, auch wenn es nicht so viele sind wie 2009. Klickt euch am besten durch die Liste und stimmt ab. Die Gewinner werden auf der Greener Gadgets Conference am 25. Februar in New York bekannt gegeben.
Dem ein oder anderen wird es schon bekannt sein: Die Region Picardie und der Freistaat Thüringen Standorte von Herstellern und Verarbeitern von erneuerbarer und nachhaltiger Materialien organisieren einen europäischen Wettbewerb anlässlich des 15 jährigen Jubiläums ihrer bilateralen Zusammenarbeit. Mit diesem Wettbewerb wollen sie ihre Kooperation vertiefen, den Einfluss ihrer Länder in Europa weiterentwickeln sowie ihren Kompetenzen in Forschung und Lehre Ausdruck verleihen.
Zur Teilnahme am Wettbewerb ist die Einreichung eines Entwurfs mit nachwachsenden und ökologischen Materialien aus dem Bereichen Architektur (Gebäude, Gebäudeelemente, Städtebau, Innen-, Landschafts-, Ausstellungsarchitektur und temporäre Architektur) und Design (Industrie-, Produkt-, Objekt-, Transport-, Mode-, Interieur-, Display- und Verpackungs-Design sowie technisches Design) bis zum 18. April 2010 erforderlich.
Die eingereichten Entwürfe sollen technische, kulturelle und soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen: Langlebigkeit, Akzeptanz der Nutzer, Komfort und Ästhetik. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Architektur beinhalten Gebäude oder Gebäudeelemente, die eine Einbettung in einen realen baulichen oder auch städtebaulichen Zusammenhang beachten. Wettbewerbsbeiträge aus dem Bereich Design verbinden kreative, ästhetische und angemessene Materialanwendung mit den Aspekten effizienter Reproduzierbarkeit. Ökologische Materialien leisten durch ihre Konzeption, Produktion, Integration, Anwendung und Entsorgung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Teilnehmer übermitteln ihre Wettbewerbsbeiträge auf der Website bis zum 18. April 2010.
Erdhäuser gibt es mittlerweile einige in der Schweiz und erinnern ein wenig an die Behausungen der Hobbits. Dieses Beispiel steht in Dietikon und ist gleich eine ganze Häusergemeinschaft. Hintergedanke der Häuser, die von dem Architekten Peter Vetsch konzipiert wurden, ist eine möglichst umweltbewusste und ökologische Bauweise. Werden Erde und Haus getrennt, so baut man in die Luft, was zur Folge hat, dass Wärme und Feuchtigkeit schneller entweichen und die Aussenhaut des Baus schneller an Lebensdauer verliert. Beim Erdhaus wirkt die Erde als wärmende Decke, die effizient vor Kälte, Regen und Wind schützt. Die Erde bietet natürlichen Schutz vor negativen Umwelteinflüssen und unerwünschten Immissionen. Ein Erdhaus muss jedoch nicht zwingend in die Erde gebaut werden, sondern kann auf das natürlich gewachsene Terrain gestellt werden. Das Erdhaus ist ein flexibles Bauwerk, das den Wünschen der jeweiligen Eigentümer angepasst werden kann, um so den Anforderungen nach Individualität, umweltgerechtem Bauen und Energiebewusstsein zu entsprechen.
Auf dem Weg durch das Internet, bin ich irgendwo auf diese zwei netten Fotos bestoßen. Sofort warf sich mit die Frage auf: Was ist eigentlich mit den Tankstellen, wenn es nur noch Elektroautos gibt? Ok, dank verschlafener Entwickler und Konzerne handelt es sich um keine akute Frage, aber dennoch! Hier eine mögliche Alternative. Ein schöner Gedanke, wenn irgendwann Tankstellen nostalgische Gefühle wecken statt Gestank und Ärger über hohe Preise.
Nachtrag: Die Tankstelle steht in Bangkok. Außerdem beschäftigt sich F-I-T schön länger mit dem Thema! (Danke für die super Hinweise!)
Nach einem Ende des Winders sieht es ja aktuell nicht gerade aus. Was hilft, wenn einem immer noch die richtigen Klamotten fehlen? Richtig: ein Klamottentausch! Am Sonntag, den 7. Februar 2010 ab 15 Uhr wird deshalb der zweite Klamottentausch in der Kulturkneipe Kollage veranstaltet.
Also, warum nicht mal schenken und tauschen statt neu kaufen? So einfach geht`s: Bringt Eure aussortierten Klamotten mit und nehmt
Euch dafür andere schöne Kleidung. Die Türen sind bis in den Abend hinein geöffnet. Ihr könnt also jederzeit vorbeikommen, Euch durch die Kleiderberge wühlen, Kaffee trinken und Euch am Infotisch mit Infomaterial von der Kampagne für saubere Kleidung sowie Adressen von green fashion-Labels und -Läden, eindecken.
Bereits Ende letzten Jahres lief im ZDF eine Folge Abenteuer Wissen über die Earthships. Vor kurzem erhielt ich zusätzlich eine Mail mit dem selben Thema. Entwickelt wurden die futuristisch anmutenden Häuser von dem Amerikanischen Architekten Michael Reynolds. Earthships sind Häuser die sich durch Sonnenenergie und thermisch wirksame Masse selbst heizen und kühlen, Strom autark produzieren und, eine eigene Wasserversorgung haben, indem sie Regen- und Schmelzwasser auffangen. Hauptsächlich sind sie aus Abfallprodukten gebaut, darunter vor allem Reifen, Dosen und Flaschen. Das wirft wieder die Frage auf: Was ist Müll?
Wahrscheinlich träumte jede Frau als kleines Mädchen von einem Leben als Prinzessin. Lilli Green hat nun das passende Kleid zur Fantasie (hier kamen leer gegessene Joghurtbecher zum Einsatz). Und weil jede Prinzessin auch eine passende Handtasche benötigt, gibt es die gleich mit dazu. Was fehlt noch? Natürlich ein Schloss. Als nachhaltig lebende Prinzessin empfiehlt es sich etwas bescheidener zu leben, aber auf Grün muss natürlich nicht verzichtet werden. Das Kleid stammt von Linda Schailon, die modische Handtasche und die Raumbegrünung von woollypocket.
Der Designer Gabriel Wiese scheint ein fleißiger Weintrinker zu sein. Oder zumindest den ein oder anderen zu kennen. Ich möchte aber niemanden zu nahe treten und falsche Gerüchte in die Welt setzen! . Ob aus Kork-Granulat oder zahlreichen aneinander gereihten Korken, ob Möbel, Plastiken oder Installationen, alles aus recyceltem Kork und sehr sehenswert.
Generell lässt sich sagen, dass selber kochen die nachhaltigere Variante zum Fertiggericht ist. Doch wer jetzt denkt Küche ist Küche, der täuscht sich gewaltig. EKOKOOK ist ein Designentwurf von Victor Massip und Laurent Lebot von Faltazi.
Herzstück des Konzepts ist der ausgeklügelte Wasser- und Müllkreislauf. Eingeplant sind zahlreiche Stauräume und ein Auffangbehälter für das Wasser unter der Spüle sowie eine kleine Kompostieranlage die geruchsfrei Küchenabfälle abbaut. Das aufbereitete Wasser kann u.a. für die Spülmaschine und für die Bewässerung der Pflanzen genutzt werden. Zahlreiche Müllbehälter, die in die Ablage integriert sind, erleichtern die Mülltrennung. Für alle, die dem Französisch mächtig sind, gibt es ein anschauliches Video. Alle anderen (ich auch) hören einfach weg und schauen trotzdem!
mehr Bilder, Details und das Video nach dem Klick!
Eine genial wie einfache Recycling-Idee und der Name -BookBook – passt zudem noch mehr als perfekt. Was liegt näher als sein MacBook in einem alten Buch zu schützen?! Der Inhalt/Seiten musste zwar dran glauben, aber schön sieht es defintiv aus.
Der Street-Art Künstler Banksy macht regelmäßig mit humorvollen Arbeiten seinen Standpunkt bezüglich Kapitalismus und Umweltzerstörung deutlich. So auch mit “I don’t believe in Global Warming”. Me gusta mucho!
Bereits im vergangene Jahr lief eine Ausstellung in London, die den schönen Titel Radical Nature trug und sich dem Abbau der natürlichen Welt und den Auswirkungen des Klimawandels verschrieben hatte. Radical Natur stützt sich auf Ideen, die aus Art- und Umwelt-Aktivismus, experimenteller Architektur und Utopie entstanden sind. Zahlreich Arbeiten von Künstlern wie Ant Farm und visionären Architekten Richard Buckminster Fuller, aber auch Joseph Beuys, Agnes Denes, Hans Haacke und Robert Smithson sind vertreten. Leider hat die Ausstellung bereits im Oktober 2009 geendet. Doch zum Glück gibt es einige der Arbeiten in den folgenden 4 Videos zu sehen.
Die Filmemacher, deren Film-Projekt King Corn zahlreiche Preise gewann, melden sich zurück mit Truck Farm. Es dreht sich alles um einen kleinen Gemüsegarten auf der Rückseite eines 1986 Cheneys Dodge Pickup.Die Idee entstand durch ihre Frustration über den Mangel an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen in ihrem Stadtteil Brooklyn. Das nächste woran sie sich erinnern ist, dass sie die Ladefläche des LKW’s mit Rucola, Kräutern und Tomaten bepflanzten. Nicht nur Urban but also Mobile Farming!